Warum nur radikales Umdenken die Welt retten kann

Nach der gestrigen Buchveröffentlichung des Ökohumanistischen Manifests war Jörg Sommer heute morgen zu Gast auf „Deutschlandfunk Kultur“. Im Gespräch erklärt er das Prinzip des Ökohumanismus und kritisiert das gegenwärtige Konsum- und Wachstumsparadigma. Hier finden Sie das komplette Interview.

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Wald, Wasser, Wolken?

Unser stellv. Vorstandsvorsitzende Prof. Pierre L. Ibisch war zu Gast im Dialogformat „Konkret nachhaltig! Gespräche zu Umwelt und Natur“ der Umweltstiftung Michael Otto. In der Episode „Wald, Wasser, Wolken?“ thematisieren Prof. Ibisch den Zusammenhang zwischen dem planetaren Wasserkreislauf und der Vegetation in den Ökosystemen. So ist beispielsweise der Wasserkreislauf direkt abhängig vom Zustand der Landflächen. Herrscht eine ausgewogene Vegetation mit reichlich Biodiversität, dann funktioniert der Kreislauf. Wenn Flächen jedoch brach liegen, wie beispielsweise eine Kahlschlagfläche, dann ist dieser Prozess geschwächt. Ohne die nötige Biodiversität fehlt die Interaktion. Freie Flächen heizen sich schneller auf und die umliegende Luft kann infolgedessen auch mehr Wasser…

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Neuerscheinung: Das Ökohumanistische Manifest Unsere Zukunft in der Natur

Berlin (12.10.2021): Am 13. Oktober 2021 erscheint „Das Ökohumanistische Manifest“ unter dem Begleittitel „Unsere Zukunft in der Natur“ im Hirzel Verlag. Die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Umweltstiftung Jörg Sommer und Pierre Leonhard Ibisch setzen dem alten Denken, das unsere multiplen Krisen verursacht, ihre im positiven Sinne radikale Philosophie des Ökohumanismus entgegen. „Das Ökohumanistische Manifest trifft den Kern heutiger Notwendigkeiten. Ich gratuliere!“, so Ernst von Weizsäcker, Ehrenpräsident des Internationale Club of Rome zum neuveröffentlichten Buch zum Ökohumanismus. Das Manifest rückt den Menschen und seine Stärken in den Mittelpunkt der Debatte um die Ökologie und unsere Zukunft. Die beiden Autoren analysieren die globalen…

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Die Sturzflut als Exempel Damit wir endlich vom Wissen zum Handeln kommen

Die verheerenden Regenfluten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zeigen erneut auf, welche katastrophalen Folgen Extremwettereignisse haben können. In ihrem Bericht „Die Sturzflut als Exempel – Damit wir endlich vom Wissen zum Handeln kommen“ erklären die Autoren Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär a.D. im Bundesumweltministerium sowie Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschland und Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung, dass derartige Extremwetterereignisse durch den anthropogenen Klimawandel begünstigt werden. Sie führen die fatalen Auswirkungen unserer derzeitigen Wirtschafts- und Lebensweise vor Augen, äußern Kritik an der Untätigkeit der Regierung und machen deutlich, dass jetzt endlich gehandelt werden muss. Es geht nicht nur um eine Umwelt- und Klimakrise,…

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DAS ÖKOHUMANISTISCHE MANIFEST

Was als Denkanstoß begann und dann in ein Diskussionspapier mündete, wird jetzt zum Buch! Nachdem über 11.000 Menschen den Appell „Für einen globalen Ökohumanismus“ heruntergeladen haben und die Autoren zahllose Reaktionen und Ermutigungen bekamen, steht jetzt fest: Am 13. Oktober erscheint im renommierten Hirzel Verlag „DAS ÖKOHUMANISTISCHE MANIFEST“. Unter dem Untertitel „Unsere Zukunft in der Natur“ entwickeln Pierre L. Ibisch und Jörg Sommer darin ein philosophisches Konzept für eine gerechte und lebenswerte Welt innerhalb der planetaren Grenzen. Was ist der Ökohumanismus? In einem Kurzvideo skizzieren Pierre L. Ibisch und Jörg Sommer das Prinzip des Ökohumanismus – es ist bestechend einfach.…

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Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg für Ute Vogt

Ute Vogt hat als zweites Mitglied des Vorstandes der Deutschen Umweltstiftung den Landesverdienstorden ihres Heimatlandes Baden-Württemberg erhalten. Ihre politische Arbeit hat Ute Vogt als Stadträtin in Wiesloch begonnen. Von 1994 bis 2005 war sie Bundestagsabgeordnete und von 2002 bis 2005 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern. Danach war sie Mitglied im Landtag von Baden-Württemberg. Seit 2009 vertritt sie den Wahlkreis Stuttgart I im Bundestag. Darüber hinaus engagiert sich die gelernte Rechtsanwältin seit Jahren als stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsvorstands der Rotkreuz Stiftung Stuttgart, im Kuratorium der Stiftung Energie und Klimaschutz Baden-Württemberg und als Vorstandsmitglied der Deutschen Umweltstiftung. Ute Vogt wurde aufgrund…

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Fachgespräch „Ist unser Recht naturverträglich“

Die Ursachen der derzeitigen multiplen Krisen sind bekannt. Der homo industrialis plündert die Erde in nie da gewesenen Ausmaßen im Rahmen unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung. Dabei sprechen wir viel von Nachhaltigkeit. Doch wir leben sie nicht. Noch immer gilt sie bestenfalls als Option, nicht als Grundlage unseres gesellschaftlichen Handelns. Die Deutsche Umweltstiftung lud am 24. Juni 2021 zu einem virtuellen Fachgespräch mit den Titel „Ist unser Recht naturverträglich? Was wir tun müssen, um zu bleiben“ ein. Im Gespräch: Prof. Klaus Bosselmann – University of Auckland – und Prof. Pierre L. Ibisch – Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und stellv. Vorsitzender…

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Podcast: Mit unerbittlicher Freundlichkeit von Lothar Frenz, Pierre Ibisch und Jörg Sommer

In unserer neuen Podcastreihe „Mit unerbittlicher Freundlichkeit“ sezieren Lothar Frenz, Pierre L. Ibisch und Jörg Sommer die kleinen und großen ökologischen Katastrophen unserer Welt. Verstreut über die ganze Fläche unserer Republik, zwischen Hamburg, Brandenburg und den schwäbischen Gebirgswäldern sind sie als Journalisten, Umweltaktivisten und Autoren tätig. In diesem Podcast sind sie sich selten einig, meistens freundlich – und immer unerbittlich. Viel Spaß beim Reinhören! Der Podcast ist über Apple Podcast, Audible, Spotify sowie Amazon Music abrufbar und erscheint zum Monatsbeginn.

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Die Deutsche Umweltstiftung plant den Aufbau einer Waldagentur Retten wir unsere Wälder!

Berlin (15.06.2021): Am Dienstag, dem 15. Juni 2021, startet die Deutsche Umweltstiftung eine Crowdfundingkampagne auf EcoCrowd zum Aufbau einer eigenen Waldagentur. Sie soll partizipativ agieren und nur einem Klienten dienen: unserem Wald. „Vor wenigen Wochen berief Bundesministerin Klöckner eilig einen zweiten Nationalen Waldgipfel ein – ohne Beteiligung der Zivilgesellschaft oder von kritischen Stimmen. Noch nicht einmal das Umweltministerium hatte etwas zu melden. Diese Veranstaltung hätte es nicht besser zeigen können: Die dramatischen Auswirkungen der Waldkrise und die Sorgen von Menschen und Experten werden von der aktuellen Bundesregierung nicht ernst genommen. Wir benötigen dringend neue partizipative Strukturen, die sich für unseren…

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„Planlos, respektlos, orientierungslos“ Deutsche Umweltstiftung kritisiert Wald-Strategie der Landwirtschaftsministerin

Die Deutsche Umweltstiftung kritisiert den aktuellen Entwurf der „Nationalen Waldstrategie 2050“ mit deutlichen Worten. Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung ist entsetzt: „Das aktuell kursierende Papier aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist Lichtjahre davon entfernt, den Herausforderungen des Klimawandels gerecht zu werden. Es bedient einseitig die Interessen der Großwaldbesitzer und Holzwirtschaft und drückt sich um die Schlüsselfrage herum: Den Wald als Ökosystem zu akzeptieren, dessen Klimaschützende Wirkung wir dringend benötigen. Jegliche ökonomische Nutzung hat sich diesem ökologischen Primat unterzuordnen.“

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