EWS Elektrizitätswerke Schönau ist neuer Stromlieferant der Deutschen Umweltstiftung

Berlin (01.10.2020): Die EWS Elektrizitätswerke Schönau sind seit 1. Oktober neuer Stromlieferant der Deutschen Umweltstiftung: „Wir freuen uns, dass wir zukünftig den Strom über EWS Schönau beziehen. Der ökologische Stromanbieter hat seit seiner Gründung einen wichtigen Beitrag zur Energiewende geleistet. Mit dem Wechsel fördern wir bewusst die Energiewende aus Bürgerhand. Dies entspricht voll und ganz dem Leitbild unserer gemeinnützigen Bürgerstiftung“, so der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Umweltstiftung Jörg Sommer. Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) sind ein Stromanbieter im Schwarzwald. Das Unternehmen betreibt das örtliche Stromnetz und vertreibt getreu dem Motto „atomstromlos. klimafreundlich. bürgereigen“ Ökostrom in ganz Deutschland. Mehr Informationen: www.ews-schoenau.de

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Die Suche nach dem Endlager geht weiter Endlich wird der Fehler Gorleben zugegeben – Entschuldigung ist überfällig

Berlin (28.09.2020): Michael Müller, der Co-Vorsitzender der Atommüll-Kommission von Bundestag und Bundesrat war und Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands ist, und Jörg Sommer, der für die Deutsche Umweltstiftung die Umweltverbände in der Kommission vertrat, erklären zu dem Bericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE): Die unrühmliche Geschichte der Atomenergie, die in Deutschland Mitte der 1950er Jahre unter dem Atomminister Franz-Josef Strauß begann, ist ein unverantwortliches Beispiel für die Externalisierung von schwerwiegenden Folgen auf künftige Generationen. Jetzt kommt sie in ihre letzte Etappe: Die Festlegung eines nationalen Standorts für den Atommüll. Gesucht wird in drei Phasen der beste Ort, um hochradioaktiven Abfall über…

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Waldgutachten 2020 statt Waldstrategie 2050 Kritik an der Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik des Landwirtschaftsministeriums

Berlin (18.08.2020): Anlässlich der Tagung „Sind unsere Wälder noch zu retten?“ des Bundesamts für Naturschutz nimmt ein Autorenkollektiv aus Mitarbeiter*innen der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, der Naturwald Akademie, der Deutschen Umweltstiftung sowie von Wohllebens Waldakademie zum Eckpunktepapier des Wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung Stellung.

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EU auf dem Holzweg Wälder erhalten statt Bäume pflanzen

Berlin (25.06.2020): Ein schlechtes Zeugnis stellen Wald-Experten aus Spanien, Polen, Schweden und Deutschland der neuen Biodiversitätsstrategie der EU aus. In einem heute im renommierten Wissenschaftsmagazin Scienceveröffentlichten Beitrag kritisieren sie die waldbezogenen Zielsetzungen. Ein Kritikpunkt betrifft Aktionismus und Symbolhandlungen wie das massenweise Anpflanzen von Baumsetzlingen. Sie fordern stattdessen, die nötige Klimawandelanpassung in der Forstwirtschaft auf Grundlage von anerkanntem ökologischem Wissen zu konzipieren. Co-Autor Prof. Dr. Pierre L. Ibisch, deutscher Biologe und Professor für „Nature Conservation“ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sowie Vorstandsmitglied der Deutschen Umweltstiftung hält den Waldschutz in der Europäischen Union für völlig ungenügend: „Zwar plant die EU, noch vorhandene…

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„Es droht eine ökologische Katastrophe“ Waldexperten: Umweltministerin Schulze muss sich in die Debatte zur Waldkrise einschalten

Berlin (15.08.2019).  Eine Gruppe kritischer Waldexperten und Forstpraktiker fordert Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf, in der Debatte zur aktuellen Waldkrise in Deutschland das Wort zu ergreifen und ihrer Zuständigkeit für das Ökosystem Wald gerecht zu werden. Als Ministerin für Umwelt trage sie die Verantwortung dafür, dass ein aktionistisches Degradieren von großen Waldökosystemen verhindert werde. Es gelte, Sorge zu tragen, die Einhaltung des Bundesnaturschutzgesetzes zu gewährleisten und die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts dauerhaft zu sichern. László Maraz, Koordinator der AG Wald des Forum Umwelt und Entwicklung: „Es käme einer ökologischen Katastrophe gleich, wenn demnächst auf Tausenden von Quadratkilometern großen Flächen kahlschlagsartige…

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Offener Brief zur Waldkrise Waldexperten warnen vor Aktionismus in der Waldkrise und fordern Ende von ‚Holzfabriken‘

Berlin (10.08.2019). Angesichts der aktuellen Waldkrise fordert eine Gruppe von Waldexperten, Forstpraktikern, Waldbesitzern und Verbändevertretern in einem offenen Brief an Bundesministerin Klöckner eine Abkehr von der konventionellen Forstwirtschaft. Es heißt: „Wir fordern die staatliche Forstwirtschaft auf, anstelle teurem Aktionismus endlich eine sachkundige Fehleranalyse des eigenen Wirkens vorzunehmen und dabei alle Akteure mit einzubeziehen. Gefordert werden eine konsequente Abkehr von der Plantagenwirtschaft und eine radikale Hinwendung zu einem Management, das den Wald als Ökosystem und nicht mehr länger als Holzfabrik behandelt“. Mitunterzeichner Wilhelm Bode, ehemaliger Leiter der saarländischen Forstverwaltung und Autor des Buchs „Waldwende“ betont: „Wir brauchen endlich eine Waldwende, die…

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NaturFreunde und Deutsche Umweltstiftung fordern einen starken Nachhaltigkeitsausschuss im Bundestag Nur wenn der Gesetzgeber gestärkt wird, kann es eine wirksame Umweltpolitik geben

Berlin (02.07.2019). Die Vorsitzenden der Naturfreunde Deutschlands Michael Müller und der Deutschen Umweltstiftung Jörg Sommer fordern die Parteien im Bundestag und insbesondere die Regierungsfraktionen auf, endlich mit einer Politik der Nachhaltigkeit Ernst zu machen: „Die Politik bleibt bei den ökologischen Herausforderungen weit hinter dem Notwendigen zurück, der Widerspruch zwischen Wissen und Handeln wird immer größer. Das erklärt auch das große Engagement vieler junger Menschen für den Klimaschutz. Ein Kurswechsel ist überfällig.“

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Erfolgreiche Suffizienz-Kampagne Deutsche Umweltstiftung zieht Bilanz ihres #kaufnix-Projektes

Berlin (12.06.2019). Es sind längst nicht mehr nur einige Ökos, die erkannt haben, dass die aktuelle Gesellschaft sich in eine Richtung entwickelt hat, die kein nachhaltiges Zukunftskonzept beinhaltet. Deshalb fordern Stiftungen und Verbände, aber auch Wirtschaftsgrößen, eine radikale Veränderung der menschlichen Lebens- und Verhaltensformen. Suffizienz als eine Säule der Nachhaltigkeit kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

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