Neuerscheinung: Das Ökohumanistische Manifest Unsere Zukunft in der Natur

Berlin (12.10.2021): Am 13. Oktober 2021 erscheint „Das Ökohumanistische Manifest“ unter dem Begleittitel „Unsere Zukunft in der Natur“ im Hirzel Verlag. Die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Umweltstiftung Jörg Sommer und Pierre Leonhard Ibisch setzen dem alten Denken, das unsere multiplen Krisen verursacht, ihre im positiven Sinne radikale Philosophie des Ökohumanismus entgegen. „Das Ökohumanistische Manifest trifft den Kern heutiger Notwendigkeiten. Ich gratuliere!“, so Ernst von Weizsäcker, Ehrenpräsident des Internationale Club of Rome zum neuveröffentlichten Buch zum Ökohumanismus. Das Manifest rückt den Menschen und seine Stärken in den Mittelpunkt der Debatte um die Ökologie und unsere Zukunft. Die beiden Autoren analysieren die globalen…

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Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg für Ute Vogt

Ute Vogt hat als zweites Mitglied des Vorstandes der Deutschen Umweltstiftung den Landesverdienstorden ihres Heimatlandes Baden-Württemberg erhalten. Ihre politische Arbeit hat Ute Vogt als Stadträtin in Wiesloch begonnen. Von 1994 bis 2005 war sie Bundestagsabgeordnete und von 2002 bis 2005 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern. Danach war sie Mitglied im Landtag von Baden-Württemberg. Seit 2009 vertritt sie den Wahlkreis Stuttgart I im Bundestag. Darüber hinaus engagiert sich die gelernte Rechtsanwältin seit Jahren als stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsvorstands der Rotkreuz Stiftung Stuttgart, im Kuratorium der Stiftung Energie und Klimaschutz Baden-Württemberg und als Vorstandsmitglied der Deutschen Umweltstiftung. Ute Vogt wurde aufgrund…

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Die Deutsche Umweltstiftung plant den Aufbau einer Waldagentur Retten wir unsere Wälder!

Berlin (15.06.2021): Am Dienstag, dem 15. Juni 2021, startet die Deutsche Umweltstiftung eine Crowdfundingkampagne auf EcoCrowd zum Aufbau einer eigenen Waldagentur. Sie soll partizipativ agieren und nur einem Klienten dienen: unserem Wald. „Vor wenigen Wochen berief Bundesministerin Klöckner eilig einen zweiten Nationalen Waldgipfel ein – ohne Beteiligung der Zivilgesellschaft oder von kritischen Stimmen. Noch nicht einmal das Umweltministerium hatte etwas zu melden. Diese Veranstaltung hätte es nicht besser zeigen können: Die dramatischen Auswirkungen der Waldkrise und die Sorgen von Menschen und Experten werden von der aktuellen Bundesregierung nicht ernst genommen. Wir benötigen dringend neue partizipative Strukturen, die sich für unseren…

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„Planlos, respektlos, orientierungslos“ Deutsche Umweltstiftung kritisiert Wald-Strategie der Landwirtschaftsministerin

Die Deutsche Umweltstiftung kritisiert den aktuellen Entwurf der „Nationalen Waldstrategie 2050“ mit deutlichen Worten. Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung ist entsetzt: „Das aktuell kursierende Papier aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist Lichtjahre davon entfernt, den Herausforderungen des Klimawandels gerecht zu werden. Es bedient einseitig die Interessen der Großwaldbesitzer und Holzwirtschaft und drückt sich um die Schlüsselfrage herum: Den Wald als Ökosystem zu akzeptieren, dessen Klimaschützende Wirkung wir dringend benötigen. Jegliche ökonomische Nutzung hat sich diesem ökologischen Primat unterzuordnen.“

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EWS Elektrizitätswerke Schönau ist neuer Stromlieferant der Deutschen Umweltstiftung

Berlin (01.10.2020): Die EWS Elektrizitätswerke Schönau sind seit 1. Oktober neuer Stromlieferant der Deutschen Umweltstiftung: „Wir freuen uns, dass wir zukünftig den Strom über EWS Schönau beziehen. Der ökologische Stromanbieter hat seit seiner Gründung einen wichtigen Beitrag zur Energiewende geleistet. Mit dem Wechsel fördern wir bewusst die Energiewende aus Bürgerhand. Dies entspricht voll und ganz dem Leitbild unserer gemeinnützigen Bürgerstiftung“, so der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Umweltstiftung Jörg Sommer. Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) sind ein Stromanbieter im Schwarzwald. Das Unternehmen betreibt das örtliche Stromnetz und vertreibt getreu dem Motto „atomstromlos. klimafreundlich. bürgereigen“ Ökostrom in ganz Deutschland. Mehr Informationen: www.ews-schoenau.de

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Die Suche nach dem Endlager geht weiter Endlich wird der Fehler Gorleben zugegeben – Entschuldigung ist überfällig

Berlin (28.09.2020): Michael Müller, der Co-Vorsitzender der Atommüll-Kommission von Bundestag und Bundesrat war und Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands ist, und Jörg Sommer, der für die Deutsche Umweltstiftung die Umweltverbände in der Kommission vertrat, erklären zu dem Bericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE): Die unrühmliche Geschichte der Atomenergie, die in Deutschland Mitte der 1950er Jahre unter dem Atomminister Franz-Josef Strauß begann, ist ein unverantwortliches Beispiel für die Externalisierung von schwerwiegenden Folgen auf künftige Generationen. Jetzt kommt sie in ihre letzte Etappe: Die Festlegung eines nationalen Standorts für den Atommüll. Gesucht wird in drei Phasen der beste Ort, um hochradioaktiven Abfall über…

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Waldgutachten 2020 statt Waldstrategie 2050 Kritik an der Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik des Landwirtschaftsministeriums

Berlin (18.08.2020): Anlässlich der Tagung „Sind unsere Wälder noch zu retten?“ des Bundesamts für Naturschutz nimmt ein Autorenkollektiv aus Mitarbeiter*innen der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, der Naturwald Akademie, der Deutschen Umweltstiftung sowie von Wohllebens Waldakademie zum Eckpunktepapier des Wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung Stellung.

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EU auf dem Holzweg Wälder erhalten statt Bäume pflanzen

Berlin (25.06.2020): Ein schlechtes Zeugnis stellen Wald-Experten aus Spanien, Polen, Schweden und Deutschland der neuen Biodiversitätsstrategie der EU aus. In einem heute im renommierten Wissenschaftsmagazin Scienceveröffentlichten Beitrag kritisieren sie die waldbezogenen Zielsetzungen. Ein Kritikpunkt betrifft Aktionismus und Symbolhandlungen wie das massenweise Anpflanzen von Baumsetzlingen. Sie fordern stattdessen, die nötige Klimawandelanpassung in der Forstwirtschaft auf Grundlage von anerkanntem ökologischem Wissen zu konzipieren. Co-Autor Prof. Dr. Pierre L. Ibisch, deutscher Biologe und Professor für „Nature Conservation“ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sowie Vorstandsmitglied der Deutschen Umweltstiftung hält den Waldschutz in der Europäischen Union für völlig ungenügend: „Zwar plant die EU, noch vorhandene…

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„Es droht eine ökologische Katastrophe“ Waldexperten: Umweltministerin Schulze muss sich in die Debatte zur Waldkrise einschalten

Berlin (15.08.2019).  Eine Gruppe kritischer Waldexperten und Forstpraktiker fordert Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf, in der Debatte zur aktuellen Waldkrise in Deutschland das Wort zu ergreifen und ihrer Zuständigkeit für das Ökosystem Wald gerecht zu werden. Als Ministerin für Umwelt trage sie die Verantwortung dafür, dass ein aktionistisches Degradieren von großen Waldökosystemen verhindert werde. Es gelte, Sorge zu tragen, die Einhaltung des Bundesnaturschutzgesetzes zu gewährleisten und die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts dauerhaft zu sichern. László Maraz, Koordinator der AG Wald des Forum Umwelt und Entwicklung: „Es käme einer ökologischen Katastrophe gleich, wenn demnächst auf Tausenden von Quadratkilometern großen Flächen kahlschlagsartige…

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