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Deutsche Umweltstiftung
Aktuelle Pressemeldung:

Umweltbuch des Monats Februar 2015: "Der kleine Weltretter"

(Berlin, 23.02.2015): "Der kleine Weltretter" ist Umweltbuch des Monats Februar 2015. In dem Buch „Der Kleine Weltretter“ können Kinder darüber lesen, wie wir respektvoll mit unserer Umwelt umgehen, sie wertschätzen und von klein auf schützen können. Durch das Buch führt die Assel-Familie, die Kindern auf spielerische Art und Weise ernstzunehmende Probleme des Umgangs zwischen Mensch und Umwelt erklärt und im Anschluss wertvolle und einfach umzusetzende Tipps zum aktiven Umweltschutz bietet. Interessante Bilder und lustige Illustrationen ergänzen den geschriebenen Text und machen das Buch für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren leicht verständlich.

Die erste Hälfte des Buches erklärt viele der heutigen Umweltprobleme und deren Entstehung. Themen wie der Klimawandel, Wasserknappheit und -verschmutzung, Boden, Luftverschmutzung und Müll werden in diesem Sinne angesprochen. So wird den jungen Lesern und Leserinnen zum Beispiel erklärt, warum wir funktionieren

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<em>Ulrich Grober:</em><br />Plädoyer für einen sorgfältigen Minimalismus Aus der aktuellen Diskussion:

Ulrich Grober:
Plädoyer für einen sorgfältigen Minimalismus

Wenn wir mit Nachhaltigkeit als Leitidee Ernst machen wollen, müssen wir uns vor allem auf den Zeithorizont dieser Idee einlassen. Also die Perspektive einer langen Kette von Generationen nach uns einnehmen. Wie kommen wir immer wieder neu zu einer Balance von Selbstsorge, die ja keineswegs zu verachten ist, Fürsorge - als Teilhabe aller - und Vorsorge? Das ist eine enorme Herausforderung. Wir kennen ja die Bedürfnisse der zukünftigen Generationen gar nicht. Aber was wir tun können und sollten: Die Optionen offen halten, dass auf lange Sicht eine lebenswerte Existenz des Menschen auf dem blauen Planeten möglich sein wird. „Keep the options open!“ So hat das schon die Brundtland Kommission in ihrem Bericht über „sustainable development“ von 1987 formuliert. So wird dieses Konzept zu einem Werkzeug für das, was der US-Zukunftsforscher Otto Scharmer mit dem ziemlich genialen Ausdruck „leading from the emerging future“ bezeichnet: Im Einklang mit den wertvollsten Potentialen der Zukunft, wie sie heute schon hervortreten, handeln und führen. Ich verwende gern die Metapher von der schimmernden Perle, die in der harten und rauen Schale der Muschel heranwächst. Wir wären gut beraten, unsere Aufmerksamkeit auf das Wachstum der Perle und nicht der Muschel zu richten.