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Aktuelle Pressemeldung:

Umweltbuch des Monats März 2015: "Ein guter Tag hat 100 Punkte"

(Berlin, 20.03.2015): Um die Welt und unser Klima im Gleichgewicht zu halten, dürfte jeder von uns für nicht mehr als 6,8 kg Kohlendioxid-Ausstoß am Tag verantwortlich sein. In Mitteleuropa leben wir mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von derzeit etwa 30 kg CO2 täglich also weit über unsere Verhältnisse. Das Bewusstsein darüber hat in weiten Teilen unserer Gesellschaft in den letzten Jahren stark zugenommen: man möchte verantwortungsvoller mit Natur und Umwelt umgehen. Jedoch mangelt es oft an Wissen und an Motivation, sich aus der eigenen Komfortzone heraus zu bewegen. Thomas Weber - Journalist und Herausgeber von Biorama - will mit seinem Buch “Ein guter Tag hat 100 Punkte“ aus diesem Dilemma heraushelfen. Auf unterhaltsame Weise liefert er darin eine alltagstaugliche Anleitung für ein umweltfreundlicheres bzw. ressourcenschonenderes Leben. Beispielhaft und als Grundlage für das Buch - stellt der Autor die gleichnamige Open-Source-Kampagne dar, welche von der gemeinnützig

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<em>Ulrich Grober:</em><br />Plädoyer für einen sorgfältigen Minimalismus Aus der aktuellen Diskussion:

Ulrich Grober:
Plädoyer für einen sorgfältigen Minimalismus

Wenn wir mit Nachhaltigkeit als Leitidee Ernst machen wollen, müssen wir uns vor allem auf den Zeithorizont dieser Idee einlassen. Also die Perspektive einer langen Kette von Generationen nach uns einnehmen. Wie kommen wir immer wieder neu zu einer Balance von Selbstsorge, die ja keineswegs zu verachten ist, Fürsorge - als Teilhabe aller - und Vorsorge? Das ist eine enorme Herausforderung. Wir kennen ja die Bedürfnisse der zukünftigen Generationen gar nicht. Aber was wir tun können und sollten: Die Optionen offen halten, dass auf lange Sicht eine lebenswerte Existenz des Menschen auf dem blauen Planeten möglich sein wird. „Keep the options open!“ So hat das schon die Brundtland Kommission in ihrem Bericht über „sustainable development“ von 1987 formuliert. So wird dieses Konzept zu einem Werkzeug für das, was der US-Zukunftsforscher Otto Scharmer mit dem ziemlich genialen Ausdruck „leading from the emerging future“ bezeichnet: Im Einklang mit den wertvollsten Potentialen der Zukunft, wie sie heute schon hervortreten, handeln und führen. Ich verwende gern die Metapher von der schimmernden Perle, die in der harten und rauen Schale der Muschel heranwächst. Wir wären gut beraten, unsere Aufmerksamkeit auf das Wachstum der Perle und nicht der Muschel zu richten.