Katastrophenschutz in Deutschland versagt völlig

Berlin (09.03.2012): Es ist ein Szenario, das jeder am liebsten verdrängen möchte: ein atomarer GAU, mitten in Deutschland. Angst in den Gesichtern, Chaos in den Straßen. Menschen in Panik. Das hektisch laute Knistern des Geigerzählers in der Hand eines Feuerwehrmannes macht die Gefahr hörbar. Bereits vor sechs Stunden begann die Kernschmelze. Doch was jetzt? Wer ist zuständig? Gibt es den atomaren Notfallplan? Genau diesen Fragen geht eine investigative Reportage nach, die am kommenden Sonntag um 13:20h in der Reihe Planet e des ZDF gezeigt wird. Jörg Sommer, Kinderbuchautor, Familienvater und Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung will es wissen und untersucht das…

Weiterlesen ...

Welche Chancen haben Occupy & Co.?

Burg Guttenberg (12.12.2011): Die Occupy-Bewegung, die zur Zeit in Madrid, New York oder Frankfurt großes Aufsehen erregt, gibt den Beobachtern einige Rätsel auf: Wer sind diese zumeist jungen Leute, was treibt sie an, was hält sie zusammen? Dies ist Thema einer Analyse, die die Journalistin und Nachhaltigkeitsexpertin Heike Leitschuh für das neue JAHRBUCH ÖKOLOGIE 2012 vorgenommen hat. Sie hat sich etliche der neuen, meist kleinen Initiativen angesehen, die in den letzten Jahren zu den bisherigen Nichtregierungsorganisationen (NRO) dazu gestoßen sind. Für Heike Leitschuh ist klar: „Die globalisierungskritische und umweltbewegte Szene ist in den letzten Jahren jünger, bunter und vielfältiger geworden. Sie heißen Avaaz, Campact, Ausgestrahlt, Wikiwoods oder Greenleaks, LobbyControl, Utopia…

Weiterlesen ...

UN Klimakonferenz in Durban Deutsche Umweltstiftung fordert konkrete Ergebnisse

Berlin, 04.12.11: Die Deutsche Umweltstiftung kritisiert die bislang eher „taktischen und rhetorischen“ Beiträge der EU-Länder zur Klimakonferenz in Durban. Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung: „Die Zeit läuft davon. Bislang gab es weder zur Fortführung des Kyoto Protokolls,  noch bei der Finanzierung des Grünen Klimafonds entscheidende Fortschritte. Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat unmittelbar vor seiner Abreise nach Durban mehr Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel gefordert. Jetzt kommt es darauf an, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Am Ende der Klimakonferenz müssen konkrete Schritte zu konkreten Vereinbarungen stehen. Unverbindliche Absichtserklärungen gibt es genug.“

Weiterlesen ...

Baum für Baum zum Stifterwald Deutsche Umweltstiftung und ForestFinance starten Stifterwald in Panama

Neckarmühlbach/Bonn, 03.11.11. Das Internationale UN-Jahr der Wälder 2011 haben die Deutsche Umweltstiftung und ForestFinance zum Anlass genommen, ein gemeinsames Projekt für den Wald- und Klimaschutz zu starten. Ziel ist ein tropischer Stifterwald, den der Forstdienstleister und Waldinvestmentanbieter ForestFinance ökologisch und sozial nachhaltig für die Deutsche Umweltstiftung in Panama aufforstet. Mitmachen kann dabei jeder, denn der neue Wald soll Baum für Baum gestiftet werden.

Weiterlesen ...

Industrie hadert mit den Folgen der Energiewende

Wiesbaden, 28.10.11: Der Deutsche Bundestag hat den schrittweisen Verzicht auf die Kernenergie bis Ende 2022 und die damit verbundene Energiewende weg von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien beschlossen. Bundeskanzlerin Merkel sagte dazu: „Wir können als erste große Industrienation die Wende zu einem hocheffizienten, erneuerbaren Energiesystem schaffen.“ „In der Praxis werden die Unternehmen aber völlig alleingelassen“, so beschrieb der hessische Landesvorsitzende der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Volker Weber, am Freitag in Wiesbaden die Ergebnisse einer Umfrage, die die Deutsche Umweltstiftung in Kooperation mit der IG BCE bei über 80 Unternehmen in Hessen und Thüringen durchführte, die zusammen über 40.000 Mitarbeiter beschäftigen. „Über…

Weiterlesen ...

Deutsche Umweltstiftung begrüßt geplante Transaktionssteuer

Berlin (05.10.11): Die Deutsche Umweltstiftung dringt nach dem Vorschlag der EU-Kommission für eine Finanztransaktionssteuer auf deren schnelle Umsetzung.

„Die Transaktionssteuer ist ein erster Schritt, um die heißgelaufene Finanzwelt wieder in die Realität zurückzuholen“, sagte Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung, am Mittwoch in Berlin gegenüber der Presse. Er betonte jedoch, dass bislang weder die Höhe der Steuer noch deren Mittelverwendung geklärt sei. „Auf keinen Fall darf es passieren, dass die Einnahmen aus der Transaktionssteuer am Ende im EU-Haushalt versickern oder sogar wieder als Subventionen im Finanzsektor landen.“

Weiterlesen ...

Welche Folgen hat die Energiewende für die Wirtschaft?

Frankfurt/Main, 10.09.2011: Der Deutsche Bundestag hat den schrittweisen Verzicht auf die Kernenergie bis Ende 2022 und die damit verbundene Energiewende weg von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien beschlossen.

Bundeskanzlerin Merkel sagte dazu: 

„Dieser Weg ist für Deutschland eine große Herausforderung. Er bedeutet aber vor allem eine Chance, gerade auch für kommende Generationen. Unser Land ist Vorreiter auf dem Weg in die Energieversorgung der Zukunft. Wir können als erste große Industrienation die Wende zu einem hocheffizienten, erneuerbaren Energiesystem schaffen. In der besten Tradition deutscher Ingenieure werden dabei neue Technologien und Produkte, neue Exportmöglichkeiten und damit Beschäftigung und Wachstum entstehen.“

Weiterlesen ...

Jahrbuch Ökologie 2012 erschienen

Der grüne Ministerpräsident wähnt sich in einer „Neuen Gründerzeit“. Der schwarze Ministerpräsident begegnet einem „großartigen Willen zur Zukunft“. Die Bundeskanzlerin beruft eine „Ethik-Kommission“ zur nachhaltigen Energieversorgung. Der UN-Generalsekretär fordert einen „Global Green New Deal“. Der WBGU begründet einen „Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“. Aufbruch- und Umbruchstimmung allenthalben. Und Deutschland, ein „Land der Bürgerenergie“? So zumindest scheint es. Wissenschaftler interessieren sich sehr für Umbruchsituationen und viele betreiben transformative Forschung. So hat denn das Jahrbuch Ökologie diesmal eine ausgeprägt reformerische Botschaft: Es geht um den grünen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft, um Grüne Transformation und Grüne Allianzen – um das, was an…

Weiterlesen ...

Jörg Sommer in den Media Mundo Beirat berufen

Der „Media Mundo-Beirat für nachhaltige Medienproduktion“, der vom Fachverband Medienproduktioner e.V. (f:mp.) und WWF Deutschland initiiert wurde, hat mit Stefan Baumgartner (Papyrus) und Jörg Sommer (Deutsche Umweltstiftung) tatkräftigen Zuwachs bekommen.  Durch die konsequente Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien profitieren die Unternehmen der grafischen Industrie zum einen ganz konkret durch Produktions- und Kostenvorteile. Zum anderen profilieren sie sich in einem Umfeld, das von einem hohen Wettbewerb gekennzeichnet ist, durch hohe Kompetenz und Zukunftsfähigkeit.  Um dem Engagement für Nachhaltigkeit in der Medienproduktion Kontur zu geben, haben sich Vertreter aus Umweltverbänden, der Wirtschaft und Politik im Media Mundo-Beirat für nachhaltige Medienproduktion zusammengeschlossen. Der Experten-Beirat spricht…

Weiterlesen ...

Holger Mayer in den Senat der Deutschen Umweltstiftung berufen

Berlin (19.07.2011): Holger Mayer, Vorstandsmitglied der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) / ENTEGA, ist mit Wirkung zum 7. Juli in den Senat der Deutschen Umweltstiftung berufen worden.

Holger Mayer ist das achte Senatsmitglied der Deutschen Umweltstiftung gemeinsam mit Sylke Schröder (EthikBank), Harry Assenmacher (ForestFinance Group), Volker Weber (MAMA), Manfred Heil (WeSustain), Heiko Kretschmer (Johanssen + Kretschmer), Maik Butzbach (NFN Nachhaltiges Finanznetzwerk) und Alexander Voigt (VECTRIX Deutschland).

Weiterlesen ...