Germersheim, 14.03.2010: Angesichts der dramatischen Ereignisse in Japan, wo in mehreren Atomkraftwerken der „atomare Notstand“ ausgerufen wurde, stellt die Deutsche Umweltstiftung den von ihr herausgegebenen AKW-Gefährdungsatlas in einer völlig überarbeiteten Neuauflage vor. Er stellt übersichtlich und informativ die unmittelbaren Gefährdungszonen für den Fall einer Kernschmelze in einem deutschen oder grenznahen ausländischen AKW dar, wie sie aktuell in Japan droht. Einzelne AKWs gefährden so laut Umweltstiftung bis zu 18 Millionen Menschen in ihrem Einzugsbereich.
Weiterlesen ...Mit Strom gegen den Strom
Ohne Auftraggeber hatet sich das Designbüro ipdd aus Stuttgart der Herausforderung gestellt und sich mit einem Spin-off – der ID-Bike GmbH – unter die Fahrzeughersteller begeben.
Die Stuttgarter, erfolgreich unter anderem im Design von Fahrrädern, Rollern und Elektrorollstühlen, sahen die Schnittmengen ihrer Arbeit. Und bei der innerstädtischen Mobilität eine Nische, die der Markt nicht bediente – zumindest nicht mit guter Gestaltung und schon gar nicht elektrisch.
Weiterlesen ...Mehr Lebensqualität Internet + Nachbarschaftshilfe
Online-Communities wie Facebook oder Xing haben unser Leben verändert. Menschen von nah und fern sind nur noch einen Mausklick entfernt. So reizvoll virtuelle Kontakte auch sein mögen: Im Alltag helfen sie kaum, um ganz praktische Dinge zu erledigen. 100 Facebook-Freunde, weltweit verstreut, nutzen nichts, wenn z.B. im Naturkostladen etwas vergessen wurde. Aber hier können Nachbarn helfen, die sowieso in der Stadt unterwegs sind.
Weiterlesen ...Innovative Kreislaufkonzepte Deutsche Umweltstiftung ist ideeller Träger des URBAN MINING Fachkongresses für urbanen Umweltschutz
Germersheim, 03.03.2011: Die Deutsche Umweltstiftung ist einer der ideellen Träger des URBAN MINING – Fachkongresses für urbanen Umweltschutz, der am 18. Und 19. April 2011 zum zweiten Mal in Bremen veranstaltet wird.
Dazu Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung: „Urban Mining ist mehr als nur Recycling. Es beschreibt ein innovatives Konzept, das den Kreislauf der Rohstoffe so intelligent wie möglich gestaltet. Es beginnt bereits beim Design, das eine spätere Rückgewinnung der Rohstoffe so effizient wie möglich plant und endet bei dem Prozess, der heute noch Entsorgung heißt, aber in Zukunft viel eher eine Rohstoffrückgewinnung darstellt. Urban Mining ist ein Schlüsselkonzept moderner, ökologischer Zivilisationsmodelle. “
Weiterlesen ...Green Design – Motor für den Wandel von Stephan Bohle
Die entscheidende Frage lautet: Wie schnell bekommen wir einen Wandel hin, weg von einer Gesellschafts- und Wirtschaftsform, die das Naturkapital der Erde vernichtet und verschwendet, hin zu einer Gesellschaft, die nachhaltig ist und sich im Einklang mit der Natur befindet?
Um es mit Weizsäcker deutlich zu sagen: „Entweder lernt die Menschheit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten der Begrenzung der Erde anzupassen und nachhaltig mit der Erde umzugehen, oder die „Umwelt“ schlägt zurück und lässt das Menschengeschlecht zugrunde gehen.“
Weiterlesen ...Um das Klimaproblem zu lösen, bedarf es eines neuen Denkens von Prof. Dr. Mojib Latif
Hoffnung durch Handeln. Dieses Motto kann ich voll und ganz unterschreiben. Seit gut einem Viertel Jahrhundert bin ich im Bereich der Klimaforschung tätig und habe mich ausgiebig sowohl mit den natürlichen Klimaschwankungen wie auch mit dem durch uns Menschen verursachten (anthropogenen) Klimawandel beschäftigt. Dabei habe ich schnell begriffen, dass man die gemessene Erwärmung während des letzten Jahrhunderts nicht allein mit natürlichen Ursachen erklären kann, eine Einschätzung, die als wissenschaftlich gesichert gelten kann.
Weiterlesen ...Die „Grenzen des Wachstums“ – war da nicht schon mal was? von Jörg Sommer
Mitte Januar hat sie ihre Arbeit aufgenommen: Die Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestags soll über die Grenzen des Wachstums und die Perspektiven unserer Marktwirtschaft diskutieren. 17 Mitglieder des Parlaments, streng nach Fraktionsproporz ausgewählt, und 17 Sachverständige, parteinah, treffen sich einmal im Monat und das gleich für Jahre. Eigentlich eine gute Sache, sollte man meinen. Doch warum entsteht da ein so schales Gefühl beim Studium der betreffenden Zeitungsmeldungen?
Weiterlesen ...Expertensimulation Kritik an neuer Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“
Berlin, 15.02.2011: Mitte Januar hat sie ihre Arbeit aufgenommen: Die Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestags soll über die Grenzen des Wachstums und die Perspektiven unserer Marktwirtschaft diskutieren. 17 Mitglieder des Parlaments, streng nach Fraktionsproporz ausgewählt, und 17 Sachverständige, parteinah, treffen sich einmal im Monat und das gleich für Jahre.
Weiterlesen ...Die Welt von morgen definieren von Dr. Stephan Sigrist
Die Zukunft ist nicht vorhersehbar. Zwar zeichneten Visionen von Science-Fiction-Autoren wie Jules Verne oder Albert Robida bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts ein erstaunlich präzises Bild unserer Zeit: Millionenstädte, Reisen zu andern Gestirnen, Online-Musik oder die mediale Inszenierung von Krieg wurden schon damals beschrieben. Heute sind sie Realität. Doch aus ebenso vielen unerfüllten Prophezeiungen wissen wir, dass sich die Zukunft der Quantifizierung durch die Methoden der Wissenschaft entzieht. Die Zeit nach der Gegenwart entwickelt sich in der Art eines komplexen Systems, das von einer schier unendlichen Zahl von miteinander verknüpften Faktoren beeinflusst wird, immer wieder überraschend.
Weiterlesen ...Hoffnung durch Handeln – die Agenda von Prof. Dr. Ulrich Holzbaur
Wenn man das Motto „Hoffnung durch Handeln“ auf den verschiedenen Ebenen analysiert, muss man von der globalen bis zur und persönlichen Ebene heruntersteigen. Ich möchte aus meinen Aktivitäten die Umsetzung des Themas Nachhaltigkeit in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung, der Lokalen Agenda 21 und meinen vorlesungsbegleitenden Projekten beschreiben.
Nachhaltigkeit als Leitbild des 21sten Jahrhunderts (die „Hoffnung“) kann nur durch Aktionen (das „Handeln) umgesetzt werden, Die Agenda 21 – das was zu tun ist oder der Handlungsplan für das 21ste Jahrhundert – setzt also genau dieses Konzept um.
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