Vom Dialog zur Partnerschaft Jörg Sommer über elitäre Politikkonzepte und deren Grenzen

Die Signale für die Erosion der Strukturen unserer repräsentativen Demokratie sind unübersehbar: Weitgehende Verweigerung vieler Bürgerinnen und Bürger der Teilnahme an Wahlen auf allen politischen Ebenen und politisches Desinteresse auf der einen Seite – rasante Erfolge für populistische und (schein-)radikale Parteien sowie in Einzelfällen geradezu explosionsartig anwachsende Bürgerproteste, die zu scharfen Konflikten führen und unsere aktuellen politischen Strukturen und Akteure überfordern.

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Täglich eine Beinahe-Katastrophe? Jörg Sommer über eine Politik des Verschweigens und Vertuschens

Die Geschichte der Atomenergie ist eine Geschichte von Unfällen, Katastrophen und Vertuschungen. Die so genannte „friedliche“ Nutzung der Atomenergie war niemals friedlich. Sie war es deshalb nicht, weil viele Staaten den Einstieg in die Atomenergie weniger als Energieprojekt, sondern eher als Einstieg in die eigene atomare Militärtechnik sahen. Entsprechend rücksichtslos wurde dies dann ggf. auch gegen die eigene Bevölkerung durchgesetzt. Wer die Bilder von den ersten Auseinandersetzungen um Brokdorf, Wyhl oder die regelmäßigen Auseinandersetzungen im Wendland noch im Kopf hat, der denkt dabei eher an Bürgerkrieg denn an „Friedlichkeit“.

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Verantwortung ist ein Wert, den man (er)leben kann von Jürgen May

Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung stehen so hoch im Kurs wie nie zuvor. Ökologie und Ökonomie sind längst kein Widerspruch mehr. Darüber hinaus werden ökologische Themen öffentlich und gesellschaftlich kontrovers diskutiert und müssen einer kritischen Betrachtung standhalten. Vor allem Unternehmenserfolg wird inzwischen auch daran gemessen, inwieweit ein Unternehmen, neben rein monetärem Gewinn, seine Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft wahrnimmt.

Deshalb sind weltweit über 200.000 Unternehmen und Organisationen nach ISO 14001 und EMAS zertifiziert und nutzen validierte Nachhaltigkeitsberichte als glaubwürdige und wichtige Instrumente der Kommunikation für nachhaltige Leistungen gegenüber ihren Stakeholdern. Glaubwürdigkeit, Authentizität und Transparenz ist vor allem da wichtig, wo Unternehmen und Marken ihre Kunden und Partner persönlich treffen – beim EVENT! Gerade hier wird die Philosophie eines Unternehmens erfahrbar.

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Wir müssen den Prozess mit gestalten Interview mit Jörg Sommer zu seiner Arbeit in der Endlagerkommission

Jörg Sommer ist Schriftsteller, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung und Mitglied der „Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ des Deutschen Bundestags, die die Suche nach einem Endlager begleiten soll. Heute, am 22. Mai 2014, kommt die Kommission zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Anlass für uns, Jörg Sommer einige Fragen zur Kommission und deren Aufgaben zu stellen.

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Jahrbuch Ökologie 2014 Mut zu Visionen

Das Jahrbuch Ökologie lädt in seiner neuen Ausgabe zu Visionen über eine ökologische Zukunftsgestaltung ein. Leitend ist dabei die Erkenntnis, dass Denken jenseits ausgetretener Pfade aus Sackgassen herausführen, vorher nicht gesehene Handlungsalternativen aufzeigen und so die erforderliche Umgestaltung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben kann.

Teil I geht der Vision eines nachhaltigen Europa nach und fragt, welche Anforderungen eine diesem Ziel verpflichtete Politik erfüllen müsste.

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CSR als Beitrag zum Transformationsprozess Jörg Sommer über das transformatorische Potential eines strapaziertes Begriffs

„Corporate Social Responsibility“, kurz CSR oder auf deutsch: Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, ist ein seit einigen Jahren zunehmend strapazierter Begriff. Ähnlich wie „Nachhaltigkeit“ wird er allzu oft Marketing-Experten und PR-Profis missbraucht und je nach konkreter Interessenslage mit eigenen Inhalten belegt. Dabei ist die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen an sich keine Erfindung der Neuzeit. Genau genommen ist darüber schon in der Antike debattiert worden. Schon damals trat die Frage auf, in welcher Form die Wirtschaft Mittel zum Zweck eines „guten Lebens“ sein soll oder kann.

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Eine Hypothek auf die Zukunft von Michael Müller

In Warschau fand im November 2013 ein weiterer Akt eines poli- tischen Dramas statt: Auf der 19. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention (COP 19) zeigte sich erneut die Verlogenheit der globalen Klimadebatte. Statt ehrgeizige Beschlüsse zu fassen, wurden Entscheidungen erneut auf die Zukunft vertagt. Die Situation in Warschau war schizophren: Auf der einen Seite wurde bei der 19. Weltklimakonferenz mit großer Betroffenheit die Todesspur beklagt, die der Monstertaifun „Haiyan“ vor wenigen Wochen über die philippinische Inselwelt und besonders die Hafenstadt Tacloban gezogen hat. Auf der anderen Seite stand schon vor Beginn der Konferenz fest, dass es keinen Durchbruch geben wird. Es blieb so, wie es auf fast allen UN-Klimakonferenzen war: In einer halbherzigen Schlusserklärung wird wieder mal die vage Hoffnung geäußert, dass im nächsten Jahr der Durchbruch ganz gewiss erreicht würde. Eine Hoffnung, die noch nie erfüllt wurde. Im Gegenteil: Seit 1992 sind die klimaschädlichen CO -Emissionen um rund 40 Prozent gestiegen.

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Die Antiplastikwasserflasche

Von 200 Milliarden Plastikwasserflaschen, die weltweit pro Jahr produziert werden, werden lediglich ca. 12% recycelt, der Rest landet in der Natur und vermüllt die Landschaft und die Meere. Die Amerikaner David Czerwinski, Brent Reinke und Jason Carignan haben mit Vapur eine zusammenfaltbare und wiederverwendbare Plastikflasche (ohne den Weichmacher Bisphenol A) entwickelt. Die Flasche wiegt nur 40 Gramm, ist rollbar und lässt sich, einmal ausgetrunken, auf ein Fünftel ihrer Größe verkleinern – was das Gepäck unterwegs so schrumpfen lässt, als habe man die Flasche weggeworfen.

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Trashout outet wilde Müllkippen

TrashOut ist ein Umweltprojekt mit dem Ziel illegale Deponien in der ganzen Welt zu orten. Die Trashout App hilft bei der Bekämpfung von wilden Müllkippen auf der ganzen Welt in sehr effizienter Weise. Die Initiatoren haben eine Smartphone- und Cloudanwendunge programmiert, mit der weltweit wilde Müllkippen gemeldet werden können.

Die App belässt es nicht nur bei einer Meldung sondern sorgt auch dafür, dass die öffentlichen Stellen sich dieser Müllkippen wirklich annehmen, denn die Crowd schaut regelmäßig nach …

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2.000 StifterInnen!

Greta Beck aus Niedersachsen ist die 2.000 Stifterin der Deutschen Umweltstiftung. Die Schülerin hatte die Deutsche Umweltstiftung im Rahmen ihrer Schulpflanzaktionen kennen gelernt. Über 15.000 Bäume haben Schülerinnen und Schüler im ganzen Bundesgebiet alleine 2013 gepflanzt und als Baumpaten weiter betreut. Jörg Sommer, Schriftsteller und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung, freut sich, dass die 2.000 Stifterin aus dem Kreis der Baumpaten kommt.

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