Die Welt von morgen definieren von Dr. Stephan Sigrist

Die Zukunft ist nicht vorhersehbar. Zwar zeichneten Visionen von Science-Fiction-Autoren wie Jules Verne oder Albert Robida bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts ein erstaunlich präzises Bild unserer Zeit: Millionenstädte, Reisen zu andern Gestirnen, Online-Musik oder die mediale Inszenierung von Krieg wurden schon damals beschrieben. Heute sind sie Realität. Doch aus ebenso vielen unerfüllten Prophezeiungen wissen wir, dass sich die Zukunft der Quantifizierung durch die Methoden der Wissenschaft entzieht. Die Zeit nach der Gegenwart entwickelt sich in der Art eines komplexen Systems, das von einer schier unendlichen Zahl von miteinander verknüpften Faktoren beeinflusst wird, immer wieder überraschend.

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Hoffnung durch Handeln – die Agenda von Prof. Dr. Ulrich Holzbaur

Wenn man das Motto „Hoffnung durch Handeln“ auf den verschiedenen Ebenen analysiert, muss man von der globalen bis zur und persönlichen Ebene heruntersteigen. Ich möchte aus meinen Aktivitäten die Umsetzung des Themas Nachhaltigkeit in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung, der Lokalen Agenda 21 und meinen vorlesungsbegleitenden Projekten beschreiben.

Nachhaltigkeit als Leitbild des 21sten Jahrhunderts (die „Hoffnung“) kann nur durch Aktionen (das „Handeln) umgesetzt werden, Die Agenda 21 – das was zu tun ist oder der Handlungsplan für das 21ste Jahrhundert – setzt also genau dieses Konzept um.

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Klimaschutz ist Wirtschaftsfaktor von Prof. Dr. Claudia Kemfert

Die heutige Gesellschaft steht wie keine andere vor ihr vor großen Herausforderungen. Fossile Ressourcen wie Öl, Gas und Kohle sind endlich und verursachen beim Verbrennen klimagefährliche Treibhausgase. Dabei werden etwa drei Viertel der weltweiten Treibhausgase von den Industriestaaten wie USA, Europa und Japan verursacht. Die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre hat schon heute fast das Niveau erreicht, welches nicht überschritten werden sollte, um das Klima irreversibel zu schädigen. Um den Klimawandel einzudämmen, müssen die modernen, entwickelten Volkswirtschaften es schaffen, die Klimagase drastisch zu vermindern und zudem fossile Energien durch alternative Energien ersetzen.

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Ein Freund der Erde … Jörg Sommer über das "Jahr der Wälder"

… ist ein Feind der Menschen, so formulierte es der große Dramatiker Henirk Ibsen. Und dieser Satz war das erste, was mir einfiel, als ich erfuhr, dass das neue Jahr 2011 von der UNO zum „Internationalen Jahr der Wälder“ ausgerufen wurde.

Denn meine Erfahrungen mit Internationalen Jahren sind keine allzu guten. Das Anliegen der UNO ist sicherlich lobenswert. Doch die Befürchtung bleibt, dass es dem Objekt dieses Themenjahres ähnlich ergehen könnte, wie so vielen zuvor. Wer weiß überhaupt noch, dass wir 2010 das Internationale Jahre der Biologischen Vielfalt hatten? Die Natur hat davon nichts gemerkt.

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Johannes Rau: Zukunftsverantwortung

Bundespräsident D. Dr. h.c. mult. Johannes Rau wäre am 16. Januar 80 Jahre alt geworden. Er war nicht nur ein allseits beliebter Präsident, er war auch ein fleißiger Präsident. 610 Reden und Grußworte stehen unter seinem Namen im Register des Bundespräsidialamtes, gehalten an zahlreichen Orten im In- und Ausland, aus unterschiedlichsten Anlässen und zu vielfältigen Gelegenheiten. Was die dokumentierte Ausübung des höchsten Amtes im Staate nicht sogleich verrät, sind die Vorlieben und Präferenzen, die damit verbunden sind oder sein können.

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Ein Film – Eine Vision von Jörg Sommer

Coline Serreau, eine der bekanntesten und erfolgreichsten Filmemacherinnen Frankreichs, hat eine bemerkenswerte Karriere hinter sich. Nach Erfolgen als Bühnen- und Filmschauspielerin schrieb sie erfolgreiche Drehbücher, produzierte Kurz- und Dokumentarfilme für das französische Fernsehen und schließlich mit „Drei Männer und ein Baby“ eine der erfolgreichsten Kömodien des französischen Kinos. Nach mehreren erfolgreichen Bühnenstücken hat sie mit ihrem neuen Projekt GOOD FOOD – BAD FOOD die Möglichkeiten des Dokumentarfilms radikal ausgelotet.

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Der Ecological Footprint: Die Welt neu vermessen von Dr. Mathis Wackernagel

Was nutzt ein Flugzeug ohne Navigationsinstrumente? Sicher, es fliegt. Aber wie hoch, wie schnell? Und wie lautet seine genaue Position? Ohne Armaturen weiß der Pilot nicht einmal, wie viel Treibstoff sich noch in den Tanks befindet. Bei schlechtem Wetter oder nachts wird der Flug lebensgefährlich. Nicht wesentlich anders geht es uns mit dem Naturverbrauch.

Wie viele Ressourcen kostet ein Frühstück, ein Urlaub, eine neue Wohnung? Wie viel Natur benötigt eine Stadt, ein Kraftwerk, eine Nation oder die Menschheit als Ganzes?

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Die Klima-Manipulateure Jahrbuch Ökologie 2011

Wenn Politiker versagen, kommen dann die Ingenieure? Nach dem Debakel der 15. UN- Klimakonferenz in Kopenhagen (COP 15) hat die großtechnische Klimamanipulation enorm an Unterstützern gewonnen. Schwerpunktthema der 20. Ausgabe des Jahrbuchs Ökologie ist daher das Geoengineering, die grundsätzliche Alternative zur Politik der Emissionsreduzierung (Mitigation) und der Anpassung an den Klimawandel (Adaptation).

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