Städte für Menschen Umweltbuch des Monats Juli 2015

„Städte für Menschen“, der Titel des neuen Buchs von Stadtplanungspionier Jan Gehl bringt das Konzept des Autors auf den Punkt. Jan Gehl ist einer der weltweit führenden Stadtplaner und mitverantwortlich für den Boom seiner Heimatstadt Kopenhagen, den Umbau Moskaus und die Wiederbelebung Manhattans. Seine aktuelle Veröffentlichung zeigt Gehls Arbeit im Bereich Neubau sowie einen Ansatz zur Umgestaltung städtischer Räume und Verkehrsflächen. Seine Botschaft dabei ist klar und einfach: Der Mensch soll Ausgangspunkt sein für die Planung lebenswerter Städte, die nachhaltig angelegt und ein gesunder Lebensraum sind. Das Gegenteil von „birdshit architecture“, die seiner Meinung nach entsteht, wenn Architekten rein aus…

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Einmaliges Naturschutzkonzept Deutsche Umweltstiftung und Waldfriedhof FinalForest gehen Kooperation ein

Berlin (02.07.2015). Nach eingehender Prüfung des Naturschutzkonzeptes von FinalForest – Rest in Trees R.I.T., ist die Deutsche Umweltstiftung nun offizieller Kooperationspartner des einzigartigen Waldfriedhofs. FinalForest verbindet das steigende Interesse von immer mehr Menschen an Naturgrabstätten mit aktivem Waldschutz – ein Konzept, das so in Deutschland bisher einmalig ist.

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Die vier Dimensionen gelingender Beteiligung von Jörg Sommer

Unser politisches System befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Das Prinzip der parlamentarisch-repräsentativen Demokratie beruht darauf, komplexe Entscheidungen und die Interessen unterschiedlicher Gruppen durch gewählte Volksvertreter abwägen zu lassen. Das funktioniert nur, solange alle Beteiligten die so getroffenen Entscheidungen respektieren.

Aktuell sind jedoch die Signale für die Erosion der Strukturen unserer repräsentativen Demokratie unübersehbar. Einerseits erleben wir weitgehende Verweigerung der Teilnahme an Wahlen auf allen politischen Ebenen und politisches Desinteresse. Andererseits beobachten wir immer wieder geradezu explosionsartig anwachsende Bürgerproteste, die zu scharfen Konflikten führen und unsere aktuellen politischen Strukturen und Akteure überfordern. Offensichtlich haben die politischen Institutionen Legitimierung und Handlungsspielraum verloren.

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Endspiel Umweltbuch des Monats Juni 2015

„Wenn wir es nicht fertigbringen, die Primärwälder in den kommenden Jahrzehnten zu schützen, dann bin ich überzeugt, stehen wir am Beginn des sechsten Massenaussterbens.“ (Claude Martin, 21. Mai 2015, Berlin). Dieses Zitat des Autors verdeutlicht die Bedeutung der tropischen Regenwälder für unser globales Klima und den Fortbestand unserer biologischen Vielfalt eindrucksvoll. Trotzdem sind die Regenwälder nach wie vor stark bedroht und ihre Fläche schrumpft weltweit. 

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Bio? Die Wahrheit über unser Essen Umweltbuch des Monats Mai 2015

Bio ist überall – der Siegeszug der Biolebensmittel ist in Amerika und Europa kaum mehr aufzuhalten. Immer mehr Menschen legen Wert auf die Herstellung ihrer Nahrung und ziehen Biolebensmittel konventionell hergestellter Nahrung vor. Inzwischen bieten selbst große Discounter ein breites Sortiment an Biolebensmitteln an. Wie aber passt das mit den Anfängen der Biobewegung und den damit verbundenen hohen Erwartungen der Verbraucher zusammen?

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Glücksökonomie Umweltbuch des Monats April 2015

Die Glücksökonomie stellt alle Formen des Wirtschaftens dar, die die Lebenszufriedenheit der Menschen und Gesellschaft fördern. Oftmals werden finanzieller Erfolg und Aufstieg als „Glück“ gesehen, doch die beiden Autorinnen Annette Jensen und Ute Scheub sind der Auffassung, dass nicht Geld, Status und Arbeit glücklich machen, sondern vielmehr Kooperieren, Teilen und Teilhaben. 

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Wer muss für die Folgekosten der Atomenergie aufkommen? Bürgerplattform plenum.cc startet neue Beteiligungsrunde

Berlin (20.04.15): Die Deutsche Umweltstiftung stellt mit www.plenum.cc ein Webportal zur Verfügung, das interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform der Beteiligung an wichtigen gesellschaftlichen Prozessen bietet – niederschwellig, transparent und dialogorientiert. Am 20.04.2015 startet die Deutsche Umweltstiftung eine neue Beteiligungsrunde zum Thema: Wer muss für die Folgekosten der Atomenergie aufkommen?

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