11 Tonnen CO2 pro Bundesbürger Deutschland noch immer einer der weltweit größten CO2-Produzenten

03.09.10: Nach wie vor werden weltweit erheblich zu viel CO2-Emmissionen produziert. Und die Deutschen tragen in erheblichem Maße dazu bei.

Zwar sind Länder wie China oder Indien in absoluten Größenordnungen Weltspitze, rechnet man aber den CO2-Ausstoß auf die Bevölkerung um, ergibt sich ein für Deutschland peinliches Bild: Jeder Deutsche, vom Kleinkind bis zu Greis, produziert im Jahr umgerechnet rund 11 Tonnen CO2, rund doppelt so viel wie die Chinesen und fast zehnmal so viel wie die Menschen in Indien.

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Die Klima-Manipulateure Jahrbuch Ökologie 2011

Wenn Politiker versagen, kommen dann die Ingenieure? Nach dem Debakel der 15. UN- Klimakonferenz in Kopenhagen (COP 15) hat die großtechnische Klimamanipulation enorm an Unterstützern gewonnen. Schwerpunktthema der 20. Ausgabe des Jahrbuchs Ökologie ist daher das Geoengineering, die grundsätzliche Alternative zur Politik der Emissionsreduzierung (Mitigation) und der Anpassung an den Klimawandel (Adaptation).

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Verstößt AKW-Laufzeitverlängerung gegen EU-Kartellrecht?

11.10.10: Angesichts der in unmittelbaren Verhandlungen zwischen Bundesregierung und Energiekonzernen vereinbarten Laufzeitverlängerung für deutsche AKWs hat die Deutsche Umweltstiftung jetzt den EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia eingeschaltet.

In einem Schreiben an Almunia legt Hans Günter Schumacher, Geschäftsführer der Deutschen Umweltstiftung, dar, dass „das gemeinschaftliche Vorgehen von RWE, E.On, ENBW und Vattenfall in Bezug auf die Unternehmen, die regenerative Energien erzeugen und anbieten zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung führen dürfte.“

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Der Klima-Knigge Energie sparen, Kosten senken, Klima schützen

Knigge – heute? Ja, denn man muss die Gemütsarten der Menschen studieren, wenn man im Umgang mit ihnen auf sie wirken will. Und so wär denn mein erster Tipp ein solcher an die Verlegerin: Die Minister – der Umweltminister, der Wirtschaftsminister, aber auch alle anderen – sollten dieses Benimm-Buch geschenkt bekommen, auf dass die vor kurzem beschlossenen „Eckpunkte für ein integriertes Klimaprogramm“ (Meseberg Plan) auch wirklich integriert – und somit gesellschaftlich relevant werden können.

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UN-Klimagipfel braucht feste Zusagen

21.09.09: Heute ist Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) zum UN-Klimagipfel nach New York abgereist. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hatte die Staats- und Regierungschefs eingeladen, um die ins Stocken geratenen Klimaverhandlungen voranzubringen. Bundeskanzlerin Merkel hatte Wichtigeres zu tun und schickte ihren Minister. Dazu erklärte Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung: „Minister Gabriel hat vor allem Forderungen im Gepäck. Forderungen, die sich gut anhören. So erwartet Gabriel vor allem von den USA und Russland mehr Engagement bei der Reduktion der Treibhausgase. Von den Entwicklungsländern fordert er ebenfalls konkrete Beiträge – bei deren Finanzierung bleibt er jedoch vage. Dabei muss auch der Bundesregierung klar sein:…

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