Wirtschaftsrat wächst rasant

Berlin (06.07.2011): Der Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung, der sich Ende Mai in Berlin gegründet hat, freut sich 5 neue Mitglieder zu begrüßen: lokalfairkauf (Berlin), knallgrün – new eco (Berlin), greenLEADERS GmbH (München), erecon AG (Bremen) und Konvekta AG (Schwalmstadt). Die Unternehmen spiegeln die Bandbreite nachhaltiger Unternehmen in allen Gesellschaftsformen wider: Vom Einzelunternehmen bis zu Aktiengesellschaft. Gemeinsam ist Ihnen das Engagement für eine nachhaltige Wirtschaft im Verbund einer zivilgesellschaftlichen Organisation – der Deutschen Umweltstiftung. Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung, zeigt sich von der Entwicklung begeistert: „Nur wenige Wochen nach Gründung umfasst der Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung bereits über 20 Unternehmen,…

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Hans Günter Schumacher verabschiedet

Germersheim, 5. Juli 2011: Über 44 Jahre war Hans Günter Schumacher ehrenamtlich engagiert. Fast 30 Jahre davon war er „Kopf, Herz und Hand“ der Deutschen Umweltstiftung, wie es Jörg Sommer, sein Nachfolger als Vorstandsvorsitzender der ältesten deutschen Bürgerstiftung formuliert: „Hans Günter Schumacher war treibende Kraft, als rund 150 Persönlichkeiten beschlossen, am 31. März 1982 in Mainz die Deutsche Umweltstiftung gründeten. Gemeinsam mit Persönlichkeiten wie unter anderem Karl-Werner Kieffer, Pfarrer Kurt Oeser, Günter Grass, Erhard Eppler und Horst Stern baute er die Deutsche Umweltstiftung zu einem wichtigen gesellschaftlichen Faktor aus – und das in all den Jahren neben seiner beruflichen Tätigkeit…

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Atomare Gefahrenquellen in Deutschland Neuer Gefährdungsatlas zeigt: Nukleare Gefahren gehen nicht nur von AKWs aus

Berlin, 01.07.2011: Die Deutsche Umweltstiftung hat ihren AKW-Gefährdungsatlas in einer völlig neuen, überarbeiteten Auflage vorgestellt. Erstmals sind nicht nur alle Atomkraftwerke in Deutschland und dem grenznahen Ausland enthalten sondern auch weitere nukleare Anlagen. Dazu Projektleiter Hans Günter Schumacher: „Bei der aktuellen Debatte um Restlaufzeiten wird völlig vernachlässigt, dass es zahlreiche weitere nukleare Einrichtungen in Deutschland gibt, von denen zum Teil erhebliche Gefahren ausgehen. Nicht erst seit dem Austreten von Radioaktivität im Bergwerk Asse wissen wir: Die nukleare Gefahr lauert überall.“ Für Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung, ist auch nach der „politischen Rolle rückwärts“ der Bundesregierung das Thema Atomenergie noch…

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Opel unterstützt Waldprojekt der Deutschen Umweltstiftung

Rüsselsheim, 21.06.2011: Opel unterstützt das Projekt „Ein Baum für jedes Kind“ der Deutschen Umweltstiftung, das im internationalen Jahr des Waldes bundesweit Waldprojekte an Grundschulen fördert. Lehrerinnen und Lehrer bekommen dazu umfangreiche didaktische Materialien zur Verfügung gestellt. So können sie mit ihren Klassen das Ökosystem Wald und seine Bedeutung für unser Klima auf eine ganz praktische und kindgerechte Art erarbeiten.

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Nachhaltige Ökonomie als neues Konzept der Wirtschaftswissenschaften von Professor Dr. Holger Rogall

Das Motto der Deutschen Umweltstiftung „Hoffnung durch Handeln“ war immer auch mein eigenes Lebensmotto. Als ich 1972, mit 18 Jahren, in die SPD eintrat und noch in den ersten der vier Legislaturperioden – die ich seit 1991 dem Berliner Landesparlament angehörte – glaubte ich, dass die Politiker nur endlich die globalen Umweltprobleme erkennen müssten, um dann mit Hilfe von Gesetzen und Verordnungen die Rahmenbedingungen so zu verändern, dass es zu einem nachhaltigen Umbau der Volkswirtschaft kommt (anfangs nannte ich das Ziel Öko-Sozialismus). Jahre später habe ich eingesehen, dass diese Hoffnung eine Illusion war, da ich die strukturellen Hemmnisse massiv unterschätzte.

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Der Schutz der biologischen Vielfalt von Dr. Michael Rademacher

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als Kind zusammen mit meinem Vater durch die Rheinauen am südlichen Oberrhein gewandert bin, um Haubentaucher, Teichrohrsänger und viele andere Tier- und Pflanzenarten der Auelandschaft zu beobachten. Die Rheinauen sind wie kaum eine andere Landschaft in Deutschland durch den Menschen geprägt und gerade in den letzten 100 Jahren stark verändert worden. Im multikulturellen „Dreiländereck“ um Basel, Freiburg und Straßburg entstand so eine sehr abwechlungsreiche Kulturlandschaft, die vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bietet.

Der Artenreichtum – oder die Biodiversität – hat jedoch auch unter den immer intensiveren Eingriffen des Menschen in den Naturraum des Oberrheins stark gelitten. Der Ausbau und die Begradigung des Rheinstroms, die forstliche Umwandlung der Auwälder und die immer intensiver betriebene Landwirtschaft haben zu einem Verlust an Lebensräumen geführt, der viele typischen Tier- und Pflanzenarten der Aue hat selten werden oder gar hat ganz verschwinden lassen.

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Haushaltswissenschaft und Nachhaltigkeit von Prof. Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt

Ziel hauswirtschaftlichen Handelns ist seit jeher vorsorgendes Wirtschaften, d.h. Er-bringen von Dienstleistungen, Herstellung von Gütern und Konsum, bei begrenzten Ressourcen. Neben diesem bereits ursprünglich in Hauswirtschaft und Haushalts-wissenschaft verankerten soziökonomischen Prinzip wurden seit den 80 Jahren des letzten Jahrhunderts angesichts der offensichtlichen Umweltprobleme ökologische Grundsätze in Theorie und Praxis als Leitfaden für haushälterisches Handeln formu-liert. Nachhaltigkeit mit den von den Vereinten Nationen ausgewiesenen drei Säulen Ökonomie, Ökologie und soziale Belange ist für diese Berufsgruppe, also auch für mich, systemimmanent.

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Neuer Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung Nachhaltige Unternehmen schließen sich zusammen

Berlin, 23.05.11: Auf Initiative der Deutschen Umweltstiftung fanden sich in Berlin nachhaltige mittelständische Unternehmen zusammen und konstituierten den Senat der Deutschen Umweltstiftung, um die Wende zu einer nachhaltigen Wirtschaft gemeinsam mit der Zivilgesellschaft zu realisieren. Der Senat ist das Lenkungsgremium des Wirtschaftsrates der Deutschen Umweltstiftung, welcher sich gleichfalls mit heutigem Tag konstituiert.

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EthikBank (Eisenberg)

Die EthikBank ist eine ethisch-ökologische Direktbank, die das Geld Ihrer Kunden im Sinne von Mensch und Natur investiert. Basis dafür sind ihre strengen ethisch-ökologischen Anlagekriterien. Als erste „gläserne“ Bank legt die EthikBank bis ins Detail offen, wie und wo sie das Geld ihrer Kunden investiert. „Immer mehr Kunden sagen uns, dass sie mit der Wahl der EthikBank ihre persönliche Finanzreform eingeleitet haben“ sagt Sylke Schröder, Vorstand der Ethikbank und Mitglied im Senat der Deutschen Umweltstiftung. www.ethikbank.de

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Johanssen + Kretschmer Strategische Kommunikation GmbH (Berlin)

Johanssen + Kretschmer (J+K) ist spezialisiert auf ganzheitliche Kommunikationslösungen an den Schnittstellen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Mit rund 50 Mitarbeitern berät J+K Unternehmen und Institutionen in Fragen des Managements, der Konzeption und der Inszenierung von Kommunikation an den Standorten Berlin, Hamburg, Dresden, Düsseldorf und Wiesbaden. Die Kommunikationsagentur bietet einen strategisch ausgerichteten Beratungsansatz, der auf eine nachhaltige Wertschöpfung für den Kunden zielt. Dabei steht die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Anspruchsgruppen (Stakeholdern) der Unternehmen und Organisationen im Fokus des kommunikativen Handelns. J+K betreut mit diesem Ansatz sowohl Ministerien auf Bundes- und Landesebene als auch Organisationen und Verbände aus dem öffentlichen Sektor,…

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