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Deutsche Umweltstiftung

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Berlin (02.07.2015). Nach eingehender Prüfung des Naturschutzkonzeptes von FinalForest – Rest in Trees R.I.T., ist die Deutsche Umweltstiftung nun offizieller Kooperationspartner des einzigartigen Waldfriedhofs. FinalForest verbindet das steigende Interesse von immer mehr Menschen an Naturgrabstätten mit aktivem Waldschutz – ein Konzept, das so in Deutschland bisher einmalig ist.

FinalForest ist bislang der einzige Anbieter auf dem Markt der Waldbestattungen, der ein umfassendes Naturschutzkonzept verfolgt. „Das natürliche Ökosystem des Waldes zu schützen – auch über den Tod hinaus –, das macht aus FinalForest weitaus mehr als einen Waldfriedhof“, erklärt Katharina Gutsche, Projektleiterin von FinalForest.

Einstimmig hat sich der Vorstand der Deutschen Umweltstiftung für eine Kooperation entschieden und wird dieses Projekt gemeinsam mit den Initiatoren weiterentwickeln und ausbauen. Zudem soll geprüft werden, inwiefern dieses Modell auf andere alte Wälder in Deutschland und Europa übertragen werden kann, um deren Erhalt zu sichern.

"Der Schutz unserer natürlichen Lebensräume ist seit 30 Jahren ein Grundanliegen der Deutschen Umweltstiftung. Das FinalForest-Konzept eröffnet völlig neue Möglichkeiten, dem ökonomischen Druck intensiver Waldnutzung nachhaltige Alternativen entgegenzustellen. Es verbindet eine naturnahe Bestattung mit geringen Kosten und Pflegeaufwand für die Angehörigen. Vor allem aber hilft es, ökologisch hochwertige, naturnahe Wälder langfristig zu erhalten", so Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung.

 

Nachhaltig vorsorgen und Wald schützen: das FinalForest-Prinzip

Der FinalForest-Wald in der Eifler Gemeinde Hümmel durfte hier seit Jahrtausenden ohne Rodung und Zerstörung wachsen. ForestFinance hat für FinalForest einen Teil dieser ursprünglichen Naturlandschaft gepachtet, und bietet darin Waldbestattungen an. Das Besondere an FinalForest ist der Naturschutzgedanke, der hier im Fokus steht – im Gegensatz zu anderen Waldfriedhöfen wird dieser Wald nicht bewirtschaftet. So sorgt das Projekt dafür, dass diese selten gewordenen Waldbestände langfristig geschützt werden und „zukünftige Urwälder“ entstehen können.

Für die Bestattungen werden ausschließlich spezielle Bio-Urnen verwendet, die keine schädlichen Stoffe in den Boden einbringen. Eine Besonderheit sind die Gedenksteine aus regionaler Grauwacke. Dieser Stein ist auch in natura vor Ort zu finden und wird im Laufe der Zeit zu einem Element des Waldes. FinalForest-Grabstätten sind komplett pflegefrei – der Wald selbst sorgt für reichen Schmuck.

Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zu R.I.T.

 

Über die Deutsche Umweltstiftung

Die Deutsche Umweltstiftung wurde 1982 u.a. von Udo Simonis, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Günter Grass und Bernhard Grzimek gegründet. Getreu ihrem Motto „Hoffnung durch Handeln“ setzt sie sich für den Erhalt der natürlichen Lebensräume der Menschen, Tiere und Pflanzen ein. Die Deutsche Umweltstiftung ist politisch und wirtschaftlich unabhängig und die größte deutsche Bürgerstiftung für den Umweltschutz.

Über ForestFinance

Die ForestFinance Gruppe bewirtschaftet insgesamt über 16.000 Hektar ökologische Agroforst- und Waldflächen in Lateinamerika (Panama, Peru, Kolumbien) und Asien (Vietnam). Sie ist auf Waldinvestments spezialisiert, die lukrative Rendite mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbinden.

   

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