In vielen NGOs entsteht wertvolles Wissen im Projektalltag: durch die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, durch den Austausch mit Zielgruppen, durch Erfahrungen aus Förderprojekten und Netzwerkarbeit. Dieses Wissen bleibt jedoch häufig an einzelne Personen gebunden oder geht mit Projektabschlüssen, Personalwechseln und ehrenamtlichem Engagement verloren.
Gleichzeitig fehlt im Arbeitsalltag oft die Zeit, Erfahrungen systematisch zu dokumentieren und weiterzugeben. In kleinen Teams entstehen so schnell sogenannte „Wissensinseln“: Zentrale Abläufe, Kontakte und Lösungswege sind nur wenigen bekannt und kaum abgesichert.
Dieses Erfahrungswissen zu sichern und als strategische Ressource nutzbar zu machen, ist das zentrale Ziel von Wissensmanagement. In unserer kommenden NGOplus-Veranstaltung „Wissen sichern, teilen und nutzen: Wissensmanagement in NGOs“ am 25. März 2026 widmen wir uns daher folgenden Fragen:
- Wie identifizieren und sichern wir zentrales Projekt- und Erfahrungswissen trotz Personalwechsel und Ehrenamt?
- Wie integrieren wir Wissensmanagement pragmatisch in den Arbeitsalltag?
- Welche Strukturen, Rollen und Tools helfen, Wissen nachhaltig zu dokumentieren und zu teilen?
- Wie fördern wir eine Kultur des gemeinsamen Lernens und der Verantwortung für Wissen?
Anhand der acht zentralen Bausteine des Wissensmanagements bearbeiten wir diese Fragen und beleuchten unterschiedliche Wissensformen. Praxisnah und problemorientiert erfahren Sie, wie Wissen aus bisherigen Projekten gesichert, ausgewertet und mithilfe konkreter Tools in nachhaltige „Good Practices“ überführt werden können.
NGOplus
Wissen sichern, teilen und nutzen:
Wissensmanagement in NGOs
Mittwoch, 25. März 2026, 17:00-18:30 Uhr
via Zoom, kostenfrei


