Ridgeblade – das Windkraftwerk für zu Hause

Was die kleine englische Firma The Power Collective Ltd da entwickelt hat, könnte ein Millionenprodukt werden. Dabei ist die Grundidee – wie so oft – denkbar einfach und von der Solarbranche abgeschaut. Diese setzt schließlich neben Solargroßkraftwerken vor allem auf die dezentrale Produktion von Strom, direkt auf den Hausdächern der Verbraucher.

„Warum soll das nicht auch mit Windenergie möglich sein?“, fragten sich vier Briten, darunter In Keech, im Hauptberuf eigentlich Entwicklunsgingenieur bei Rolls Royce.

rotor_closeup_with_cowling2Und in der Tat gelang es ihnen gelungen, ein einmaliges Turbinenmodell zu entwickeln, dass direkt auf dem Dachfirst installiert werden und sogar Wind aus relativ „schlechtem“ Winkel optimal nutzen kann.

Dabei sehen die „Ridgeblade“-Gehäuse gar nicht schlecht aus und belegen so, dass die Nutzung von Windenergie nicht immer mit Verschandelung der Landschaft einhergehen muss.

Nach einer – sicher optimistischen Kalkulation – der Entwickler sollen sich diese Anlagen schon in wenigen Jahren für die Betreiber amortisieren, sie können direkt mit einer vorhandenen Solaranlage kombiniert werden und produzieren anders als diese gerade auch in der Nacht und bei schlechtem Wetter Strom.

In Holland übrigens haben die Ridgeblade-Macher dafür erst kürzlich einen Umweltpreis bekommen. Bleibt die Frage, wann man auch in Deutschland auf diese innovative Idee aufmerksam wird.