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Deutsche Umweltstiftung

Das wichtigste Umweltbuch des Jahres

Das „Wichtigste Umweltbuch des Jahres“ hat 2011 die Nachfolge des bisherigen Buchpreises "Lesen für die Umwelt" der Deutschen Umweltstiftung angetreten. Die Auswahl des Preisträgers findet in einem zweistufigen Verfahren statt:

  • Jeden Monat wird aus den vorgeschlagenen Titeln das „Umweltbuch des Monats“ ausgewählt. 
  • Im August eines jeden Jahres erfolgt dann die Wahl des „Wichtigsten Umweltbuches des Jahres“ aus den 12 zuvor ermittelten Monatspreisträgern.

Den monatlichen Newsletter mit den jeweiligen Preisträgern können Sie hier kostenlos abonnieren.

Die bisher ausgezeichneten Bücher:

Umweltbuch des Monats Juli 2016:

Umweltbuch des Monats Juli 2016: "Die Welt im Anthropozän"

Die Menschheit hat den Planeten Erde so nachhaltig verändert, dass ein eigenes erdgeschichtliches Zeitalter entstanden ist: das Anthropozän. Dessen Grundmerkmal ist die dynamische Wechselwirkung zwischen technischer Zivilisation und Natur.

Umweltbuch des Monats Juni 2016:

Umweltbuch des Monats Juni 2016: "Wertewirtschaft"

Das Buch plädiert für eine stärker an menschlichen Bedürfnissen und Werten orientierte Marktwirtschaft. Er entwirft eine verhaltensbiologisch und vernunftethisch fundierte »Wertewirtschaft« und zeigt wie hierdurch das an sich unbegrenzte Wettbewerbs- und Zuwachsprinzip im Sinne einer sozial und ökologisch verträglicheren Wirtschaftsweise eingehegt werden könnte.

Umweltbuch des Monats Mai 2016:

Umweltbuch des Monats Mai 2016: "It’s the planet, stupid!"

Ein Klimawandel-Buch für Einsteiger. Die ausführliche Einleitung über den Klimawandel, seine Ursachen, Wirkungen und Verbindungen zu wirtschaftlichen Produktionsweisen ermöglicht einen leicht zugänglichen Einstieg zum Thema.

Umweltbuch des Monats April 2016:

Umweltbuch des Monats April 2016: "Unter 2 Grad?"

Die Weltklimakonferenz hat sich auf das erste Klimaschutzabkommen geeinigt, das alle Länder in die Pflicht nimmt. Mit dem Abkommen bekennt sich die Weltgemeinschaft völkerrechtlich verbindlich zum Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Doch was ist dieses Paris-Abkommen wert?

Umweltbuch des Monats März 2016:

Umweltbuch des Monats März 2016: "Vom Ende der Welt"

Naomi Oreskes und Erik M. Conway gelingt eine erschreckend realistische Darstellung unseres Umganges mit einer der größten Bedrohungen der Menschheitsgeschichte im Gewand einer Science Fiction Story.

Umweltbuch des Monats Februar 2016:

Umweltbuch des Monats Februar 2016: "Deutschland in Grün"

In seinem Buch "Deutschland in Grün" beschreibt Frank Uekötter den Weg Deutschlands zu einem in Fragen der Ökologie weltweit führenden Staat.

Umweltbuch des Monats Januar 2016:

Umweltbuch des Monats Januar 2016: "Politik der Zukunftsfähigkeit“

Im Buch von Reinhard Loske „Politik der Zukunftsfähigkeit“ steht die Nachhaltigkeit im Zentrum. Klar und strukturiert zeigt der Autor dazu Vorläufer und Geschichte der Nachhaltigkeitsdebatten auf, ohne jedoch deren Versäumnisse nicht zu verschweigen.

Umweltbuch des Monats Dezember 2015:

Umweltbuch des Monats Dezember 2015: "Selbstverbrennung"

Hans Joachim Schellnhuber ist ein international führender Experte auf dem Gebiet der Klimaforschung. Seine jüngste Veröffentlichung "Selbstverbrennung" bezeichnet er als sein Vermächtnis. Dieses Buch ist kein weiteres populärwissenschaftliches Werk über den Klimawandel. Es ist viel mehr: Ein Erfahrungsbericht, eine Abrechnung, eine Zeugenaussage.

Umweltbuch des Monats November 2015:

Umweltbuch des Monats November 2015: "Kritik der Grünen Ökonomie"

Unter George Bush Senior wurde 1990 im „Clean Air Act“ der Handel von Luftverschmutzungsrechten ein Teil der US-amerikanischen Gesetzgebung. Es ist also genug Zeit vergangen, die Mechanismen und Ergebnisse einer sich am Markt orientierenden Ökologie kritisch zu hinterfragen, zumal sie seit dem Beginn des Jahrtausends unter dem Namen „Grüne Ökonomie“ stark propagiert wird. 

Umweltbuch des Jahres 2015:

Umweltbuch des Jahres 2015: "Geschichte unserer Umwelt"

Das Buch "Geschichte unserer Umwelt. Sechzig Reisen durch die Zeit." von Verena Winiwarter und Hans-Rudolf Bork  ist Umweltbuch des Jahres 2015! Die Auszeichnung geht jährlich an ein oder mehrere Bücher, die im Laufe des Jahres die nachhaltigste Wirkung auf das Umweltbewusstsein in Deutschland entfaltet haben.

Umweltbuch des Monats September 2015:

Umweltbuch des Monats September 2015: "Das geheime Leben der Bäume"

Der Förster Peter Wohlleben beschreibt in diesem Buch seine tiefgründige Liebe zu den Bäumen – und lehrt uns das Staunen über die Natur. Er nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in eine erstaunliche, und beim oberflächlichen Beobachten meist auch verborgene Welt.  

Umweltbuch des Monats August 2015:

Umweltbuch des Monats August 2015: "Schlusskonferenz"

Im Vorfeld der Klimakonferenz von Paris fasst Nick Reimer in seinem Buch „Schlusskonferenz“ die Geschichte der Klimadiplomatie und Klimapolitik anschaulich zusammen.

Umweltbuch des Monats Juli 2015:

Umweltbuch des Monats Juli 2015: "Städte für Menschen"

„Städte für Menschen“, der Titel des neuen Buchs von Stadtplanungspionier Jan Gehl bringt das Konzept des Autors auf den Punkt. Jan Gehl ist einer der weltweit führenden Stadtplaner und mitverantwortlich für den Boom seiner Heimatstadt Kopenhagen, den Umbau Moskaus und die Wiederbelebung Manhattans. 

Umweltbuch des Monats Juni 2015:

Umweltbuch des Monats Juni 2015: "Endspiel"

„Wenn wir es nicht fertigbringen, die Primärwälder in den kommenden Jahrzehnten zu schützen, dann bin ich überzeugt, stehen wir am Beginn des sechsten Massenaussterbens." (Claude Martin, 21. Mai 2015, Berlin). Dieses Zitat des Autors verdeutlicht die Bedeutung der tropischen Regenwälder für unser globales Klima und den Fortbestand unserer biologischen Vielfalt eindrucksvoll. Trotzdem sind die Regenwälder nach wie vor stark bedroht und ihre Fläche schrumpft weltweit. 

Umweltbuch des Monats Mai 2015:

Umweltbuch des Monats Mai 2015: "Bio? Die Wahrheit über unser Essen"

Bio ist überall - der Siegeszug der Biolebensmittel ist in Amerika und Europa kaum mehr aufzuhalten. Immer mehr Menschen legen Wert auf die Herstellung ihrer Nahrung und ziehen Biolebensmittel konventionell hergestellter Nahrung vor. Inzwischen bieten selbst große Discounter ein breites Sortiment an Biolebensmitteln an. Wie aber passt das mit den Anfängen der Biobewegung und den damit verbundenen hohen Erwartungen der Verbraucher zusammen?

Umweltbuch des Monats April 2015:

Umweltbuch des Monats April 2015: "Glücksökonomie"

Die Glücksökonomie stellt alle Formen des Wirtschaftens dar, die die Lebenszufriedenheit der Menschen und Gesellschaft fördern. Oftmals werden finanzieller Erfolg und Aufstieg als „Glück“ gesehen, doch die beiden Autorinnen Annette Jensen und Ute Scheub sind der Auffassung, dass nicht Geld, Status und Arbeit glücklich machen, sondern vielmehr Kooperieren, Teilen und Teilhaben. 

Umweltbuch des Monats März 2015:

Umweltbuch des Monats März 2015: "Ein guter Tag hat 100 Punkte"

Um die Welt und unser Klima im Gleichgewicht zu halten, dürfte jeder von uns für nicht mehr als 6,8 kg Kohlendioxid-Ausstoß am Tag verantwortlich sein. In Mitteleuropa leben wir mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von derzeit etwa 30 kg CO2 täglich also weit über unsere Verhältnisse.

Umweltbuch des Monats Februar 2015:

Umweltbuch des Monats Februar 2015: "Der kleine Weltretter"

In dem Buch „Der Kleine Weltretter“ können Kinder darüber lesen, wie wir respektvoll mit unserer Umwelt umgehen, sie wertschätzen und von klein auf schützen können. Durch das Buch führt die Assel-Familie, die Kindern auf spielerische Art und Weise ernstzunehmende Probleme des Umgangs zwischen Mensch und Umwelt erklärt und im Anschluss wertvolle und einfach umzusetzende Tipps zum aktiven Umweltschutz bietet.

Umweltbuch des Monats Januar 2015:

Umweltbuch des Monats Januar 2015: "Blaue Zukunft"

In „Blaue Zukunft – Das Recht auf Wasser und wie wir es schützen können“ erzählt die Kanadierin Maude Barlow über ihren harten Kampf für mehr Wassergerechtigkeit und die Gefahr einer massiven Wasserknappheit. Dabei werden Aspekte und Konsequenzen des Umgangs mit Wasser beleuchtet, die der westlichen Welt weitestgehend unbekannt sind.

Umweltbuch des Jahres 2014:

Umweltbuch des Jahres 2014: "Ökologische Erinnerungsorte"

Auch bei Umweltthemen leben wir inzwischen in einer erinnerungsgesättigten Gesellschaft. Nach Jahrzehnten ökologischer Debatte findet sich kaum noch ein Thema, das nicht einschlägig vorgeprägt ist. Ohne Kenntnis dieser Vorprägung sind aktuelle Debatten oft nur schwer zu durchdringen. Elf Erinnerungsorte werden in diesem Buch ausführlich beschrieben, in drei Kategorien sortiert: in deutsche, grenzüberschreitende und globale Erinnerungsorte.

Umweltbuch des Monats Dezember 2014:

Umweltbuch des Monats Dezember 2014: "Schranken der Natur"

In seinem Buch „Schranken der Natur“ berichtet Franz-Josef Brüggemeier über Entdeckungen und Erfindungen und ihre Wechselwirkungen seit 1750. Dabei geht es nicht in erster Linie darum, die Auswirkungen des Menschen auf die Natur zu untersuchen, vielmehr wird die Überwindung natürlicher Grenzen – der Schranken – durch die Weiterentwicklungen der Menschheit erklärt.

Umweltbuch des Monats November 2014:

Umweltbuch des Monats November 2014: "Intelligente Verschwendung - The Upcycle"

Michael Braungart und William McDonough stellen die Art und Weise in Frage, wie wir mit unserer Umwelt und ihrem Schutz umgehen. Der Umweltschutz heutzutage ist durch das Ziel geprägt „weniger schlecht“ zu sein: Wir wollen unsere Emissionen verringern, weniger fossile Brennstoffe verwenden, weniger konsumieren, weniger Müll produzieren.

Umweltbuch des Monats Oktober 2014:

Umweltbuch des Monats Oktober 2014: "Stadt - Land - Überfluss"

Jörg Schindlers Buch „Stadt – Land – Überfluss“ bietet einen guten Überblick und Einstieg für alle, die sich für Umwelt, Konsum und Nachhaltigkeit interessieren. Schindler erklärt anhand anschaulicher Beispiele, wie „Konsumismus“ entstanden ist und welche Auswirkungen unser tägliches Handeln hat, ohne den Zeigefinger zu erheben.

Umweltbuch des Monats September 2014:

Umweltbuch des Monats September 2014: "Geschichte unserer Umwelt"

Die Autoren, eine Professorin für Umweltgeschichte und ein Professor für Ökosystemforschung, stellen ihrer Zeitreise einen Satz von Immanuel Kant vorweg: „Das Reisen bildet sehr, es entwöhnt von allen Vorurteilen des Volkes, des Glaubens, der Familie, der Erziehung. […] Wer dagegen nichts sah, […] hält leicht alles für nötig und einzig in der Welt“. Wenn schon das Reisen solch positive Effekte hat, wie viel mehr können wir dann von Forschungsreisenden erwarten?

Umweltbuch des Monats August 2014:

Umweltbuch des Monats August 2014: "fair-handeln!"

Man nehme: ein Schnapsglas mit Löffel, ein Teelicht, einen Schminkspiegel und eine Handvoll Johannisbeeren. Dazu noch ein paar Kleinigkeiten und schon lässt sich ganz einfach eine Farbsolarzelle bauen, mit der mindestens soviel Strom erzeugt werden kann, dass es zum Betreiben eines Taschenrechners reichen sollte. Eine zweite Idee: kaputte Waschmaschine auftreiben, Türglas aus der Fassung entfernen – und in Nullkommanichts zum Besitzer einer großen Salatschüssel werden.

Umweltbuch des Monats Juli 2014:

Umweltbuch des Monats Juli 2014: "Stadt der Commonisten"

„Stadt der Commonisten“ erzählt die Geschichten von jungen Menschen, die sich in Berlin und Leipzig aufgemacht haben, um sich ihre Städte anzueignen, indem sie Orte schaffen, die jenseits des Kommerzes selbst- und gemeinsam organisiertes Wirtschaften ermöglichen. Es sind zwei Trends, die hier mehr in Bildern als in Worten beschrieben werden: Der Trend zu Gemeinschaftsgärten (Urban Gardening) sowie zu offenen Werkstätten (Fab Labs) bzw. Tauschprojekten.

Umweltbuch des Monats Juni 2014:

Umweltbuch des Monats Juni 2014: "Fukushima 360º"

Erst vor wenigen Wochen wurden im französischen Atomkraftwerk Cattenom bei einem Zwischenfall zehn Mitarbeiter verstrahlt. Das zeigt: auch 3 Jahre nach der Katastrophe von Fukushima sind wir in Europa mit dem Atomausstieg noch nicht viel weiter gekommen. Während sich die Langzeitfolgen für die Opfer in Japan langsam bemerkbar machen, sind ihre Geschichten und Schicksale längst aus den Schlagzeilen verschwunden.

Umweltbuch des Monats Mai 2014:

Umweltbuch des Monats Mai 2014: "Die Natur Europas"

Europa steht derzeit nicht gut da – wenn man die Ökonomie und die Politik zum Maßstab nimmt. Da tut es gut, sich die Natur Europas anzusehen. Dazu verhilft einem dieses wunderschöne, umfangreiche Buch über in Europa heimische Tiere, Pflanzen und Pilze, das von einem internationalen Autorenteam aus Botanikern und Zoologen verfasst wurde. Während die Ökonomie Europas auf Einheitskurs getrimmt und die Politik auf Integration gepolt wird, ist die Natur Europas ein wahres Beispiel an Vielfalt.

Umweltbuch des Monats April 2014:

Umweltbuch des Monats April 2014: "Sklaven des Wachstums"

Mit einer düsteren Zukunftssaussicht beginnt der Demografieexperte Reiner Klingholz sein Buch „Sklaven des Wachstums“. Fiktiv, aber auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhend, zeichnet er ein Bild der Welt im Jahr 2297: Hunger- und Rohstoffkrisen hervorgerufen durch einen nicht enden wollenden Hunger nach Wachstum, der alle natürlichen Ressourcen verschlingt und zu einer drastischen Krise geführt hat.

Umweltbuch des Monats März 2014:

Umweltbuch des Monats März 2014: "Ökologische Erinnerungsorte"

Das Konzept der Erinnerungsorte gibt‘s schon länger - und es besitzt offensichtlich eine eigene Magie. Seit 2001 erschienen Bücher über Deutsche Erinnerungsorte, Erinnerungsorte der Antike, Erinnerungsorte des Christentums. Die natürliche Umwelt spielte in diesen Büchern keine Hauptrolle, bestenfalls eine Nebenrolle. Das sollte, das musste anders werden durch das Projekt „Umwelt und Erinnerung“ am Rachel Carson Center in München.

Umweltbuch des Monats Februar 2014:

Umweltbuch des Monats Februar 2014: "Task Force Animal – Delfine in Gefahr"

Das Umweltbuch des Monats Februar erzählt die Geschichte zweier junger Helden, die sich im Jahr 2100 auf ein spannendes Abenteuer begeben.

Umweltbuch des Monats Januar 2014:

Umweltbuch des Monats Januar 2014: "Damit gutes Leben einfacher wird"

Wer wünscht sich das eigentlich nicht? Ein gutes Leben, das sich leicht anfühlt. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI) und Angelika Zahrnt, Ehrenvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) stellen in ihrem Buch Suffizienz – Genügsamkeit – als eine Strategie zur Verwirklichung von Nachhaltigkeit vor.

Umweltbuch des Monats Dezember 2013:

Umweltbuch des Monats Dezember 2013: "Lesebuch Fukushima"

Keine Katastrophe ist vom Moment ihres Eintretens an so umfassend dokumentiert worden wie die Dreifach-Katastrophe aus Erdbeben, Tsunami und Kernschmelze in der japanischen Region Tohoku. Nun gibt es dazu gar ein „Lesebuch“ in Deutsch – ein umfangreiches Buch mit Übersetzungen, Kommentaren und eigenständigen Essays.

Umweltbuch des Monats November 2013:

Umweltbuch des Monats November 2013: "Marcel Hunecke: Psychologie der Nachhaltigkeit"

Geld und Konsum allein machen bekanntlich nicht glücklich. Wie und wodurch aber erlangen wir Lebenszufriedenheit jenseits von materiellem Konsum und Wirtschaftswachstum? Und wie lässt sich das Wissen über die Ursachen des subjektiven Wohlbefindens für die Förderung nachhaltiger Lebensstile nutzen?

Umweltbuch des Monats Oktober 2013:

Umweltbuch des Monats Oktober 2013: "Sarah Wiener: Zukunftsmenü"

Sarah Wiener, geboren 1962, entdeckte ihre Kochleidenschaft in den Künstlerrestaurants ihres Vaters. Sie begann ihre gastronomische Karriere mit einer kleinen Firma für Kuchen und Mehlspeisen und gründete 1990 ihre erste Cateringfirma. Zehn Jahre später eröffnete sie „Das Speisezimmer“, gefolgt von weiteren Restaurants in Berlin, Bremen und Stuttgart.

Umweltbuch des Monats September 2013:

Umweltbuch des Monats September 2013: "Harald Welzer: Selbst denken"

„Das wichtigste Buch des Jahres“ hat es die taz genannt. Ich setze noch einen drauf: Das wichtigste Buch seit langem. Doch Obacht: Ein Text, der – leicht geschrieben – es uns schwer macht. Der seine Leserinnen und Leser zwingt, sich auch mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Umweltbuch des Monats August 2013:

Umweltbuch des Monats August 2013: "Nils-Udo. Wanderer in Natur und Kunst"

Natur und Kunst. Grundsätzlich können sämtliche Naturphänomene Auslöser oder Thema künstlerischer Arbeit werden, vom winzigen Lebensraum eines Käfers auf einem Blatt bis zur Bahn der Sonne bei der Tagundnachtgleiche. Da gilt es, eine Auswahl zu treffen. Nils-Udo fand sie sehr früh, vor vierzig Jahren, in spektakulären Natur-Installationen und Pflanzungen, in der begleitenden Fotografie und, aber später erst, in der Malerei.

Umweltbuch des Monats Juli 2013:

Umweltbuch des Monats Juli 2013: "Der geplünderte Planet"

Die Ausplünderung des Planeten Erde ist seit langem im Gange – und sie schreitet munter fort. Ugo Bardi will mit seinem Buch zur Ressourcenfrage einen Überblick geben über den historischen, den derzeitigen und den zukünftigen Rohstoffabbau und den Zusammenhang herstellen zu dessen Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Natur. 

Umweltbuch des Monats Juni 2013:

Umweltbuch des Monats Juni 2013: "Sylvicultura oeconomica"

Warum ein Buch feiern – oder gar lesen – das vor 300 Jahren eine „Anweisung zur wilden Baumzucht“ gab? Die Antwort: Weil wir in der 1713 erschienenen „Sylvicultura oeconomica“ des sächsischen Oberberghauptmanns Carlowitz den Urtext unseres heutigen Nachhaltigkeitsbegriffs finden.

Umweltbuch des Monats Mai 2013:

Umweltbuch des Monats Mai 2013: "Die Zukunft in unseren Händen"

Arne Naess‘ Hauptwerk wurde im norwegischen Original 1976 veröffentlicht. Im Jahre 1989 erschien es in Kooperation mit David Rothenberg in Englisch mit dem Titel „Ecology, Community and Lifestyle“ und erfuhr weltweit große Aufmerksamkeit – und das aus gutem Grund.

Umweltbuch des Monats April 2013:

Umweltbuch des Monats April 2013: "Kavango-Zambezi"

Eine Viertelmillion Elefanten leben im Einzugsgebiet der Flüsse Okavango und Sambesi, 120 000 davon im Norden Botswanas, wo sie einmal am Rande der Ausrottung standen. Dieser Erfolg des Artenschutzes stellt das Land mittlerweile vor große Probleme, denn die hohe Elefantendichte führt zu Konflikten mit den Landnutzungsinteressen der Bevölkerung und bedroht die lokale Flora und Fauna.

Umweltbuch des Monats März 2013:

Umweltbuch des Monats März 2013: "Die große Transformation"

Jahrelang bestand meine Erwartung, meine Hoffnung, darin, dass die Gutachten der wissenschaftlichen Beratungsgremien der Bundesregierung für die nationale Umweltsituation (SRU) und den globalen Wandel (WBGU) einmal im Fokus des Semesters an einer unserer Hochschulen stehen würden - um so nicht nur die beteiligten Bundesministerien sondern auch einen Teil der Bildungselite zu erleuchten. 

Umweltbuch des Monats Februar 2013:

Umweltbuch des Monats Februar 2013: "Das letzte Kind im Wald?"

Das letzte Kind im Wald Was passiert eigentlich mit Kindern, wenn man ihnen die Natur wegnimmt? Eine abstrakte Frage – mag man denken. Doch das Buch „Das letzte Kind im Wald?“ des US-Umweltaktivisten Richard Louv belegt auf makabre Art, dass diese Frage für Millionen US-amerikanischer Kinder längst konkret geworden ist.

Umweltbuch des Monats Januar 2013:

Umweltbuch des Monats Januar 2013: "Klimawandel und Biodiversität"

Der Klimawandel und der Verlust an Biodiversität zählen zu den größten Herausforderungen für die Menschheit, was zu zwei völkerrechtlich bindenden Abkommen geführt hat: zur UN-Klimarahmenkonvention und zur UN-Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt.

Umweltbuch des Monats Dezember 2012:

Umweltbuch des Monats Dezember 2012: "Die Klimakrise wird alles ändern. Und zwar zum Besseren"

Wer jüngst bei der nunmehr 18. Vertragsstaatenkonferenz der UNKlimarahmenkonvention in Katar mit dabei war oder sie von weitem verfolgt hat, braucht Trost. Dieses Buch könnte dabei hilfreich sein.

Umweltbuch des Monats November 2012:

Umweltbuch des Monats November 2012: "Beschädigte Vegetation und sterbender Wald"

Das Buch "Beschädigte Vegetation und sterbender Wald" ist Umweltbuch des Monats November 2012. „Es ist nicht die Umwelt, die ein Problem mit ihrer Veränderung … hat, sondern die Menschen, die in ihr leben. Umweltprobleme sind daher Konstrukte, die auf gesellschaftlicher Kommunikation über bestimmte, in der ‚natürlichen Umgebung‘ des Menschen beobachtete Phänomene beruhen“.

Umweltbuch des Monats Oktober 2012: <br />

Umweltbuch des Monats Oktober 2012:
"Naturschutz in Deutschland"

Gelegentlich ist es anregend, das Lesen eines Buches mit der letzten Seite zu beginnen. So findet man in diesem Buch diesen Satz: “Lassen wir die Natur unverändert, können wir nicht existieren; zerstören wir sie, gehen wir zugrunde. Der schmale, sich verengende Gratweg zwischen Verändern und Zerstören kann nur einer Gesellschaft gelingen, die sich mit ihrem Wirtschaften in den Naturhaushalt einfügt und die sich in ihrer Ethik als Teil der Natur empfinde“.

Umweltbuch des Jahres 2012:

Umweltbuch des Jahres 2012: "Wolken, Wind & Wetter"

Berlin (25.09.2012): Das Buch „Wolken, Wind & Wetter“ von Stefan Rahmstorf ist „Umweltbuch des Jahres 2012“.

Am 25. September 2012 präsentierte die Deutsche Umweltstiftung gemeinsam mit der Redaktion des JAHRBUCH ÖKOLOGIE in Berlin im Rahmen eines Festaktes vor geladenen Gästen aus Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Medien das „Umweltbuch des Jahres 2012“ – unterstützt von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Waldinvestment-Spezialisten Forest Finance.

Umweltbuch des Monats September 2012: <br />

Umweltbuch des Monats September 2012:
"Lonesome George oder Das Verschwinden der Arten"

Lothar Frenz beginnt sein Buch mit einem Zitat des ‚Vaters der Biodiversität‘, Edward O. Wilson: „Jede Art lebt – und stirbt - auf ihre ureigene, einmalige Weise“. Darum geht es ihm: Er will Leben und Tod einer Reihe jener Arten vorstellen, die wir verloren, eben erst verpasst haben, die erst seit gestern – in den fünfhundert Jahren seit Christopher Kolumbus - nicht mehr auf der Erde sind.

Umweltbuch des Monats August 2012: <br />

Umweltbuch des Monats August 2012:
"2052. Eine globale Prognose"

Vor vierzig Jahren, in 1972, veröffentlichte Jorgen Randers unter Leitung von Dennis Meadows und Mitautorenschaft von Donella Meadows das berüchtigte kleine Buch über die „Grenzen des Wachstums“ (The Limits to Growth), das den Fortschrittsglauben der Welt erschütterte und zum Bestseller wurde.

Umweltbuch des Monats Juli 2012: <br />

Umweltbuch des Monats Juli 2012:
"Energiewende nach Fukushima"

Zu Fukushima und den Folgen sind schon eine Reihe von Büchern erschienen, solche aus unmittelbarem Erleben vor Ort, solche über die japanische Mentalität und die Art und Weise des Umgangs mit dieser Dreifach-Katastrophe: dem Erdbeben, dem Tsunami, der Kernschmelze.

Umweltbuch des Monats Juni 2012: <br />

Umweltbuch des Monats Juni 2012:
"Schicksale des Klimawandels"

Eine der größten Überschwemmungen in der Geschichte zerstörte Haus und Geschäft von Yang Gengbao und seiner Frau aus der Provinz Guangxi in China. Durch die zunehmende Austrocknung des Tschadsees kann der Fischer Abakar Maydocou Mahamat seine Familie nicht mehr ernähren. Das Dorf des Inuit Grant Kashatok droht aufgrund des zurückgehenden Permafrosts im Wasser zu versinken …

Umweltbuch des Monats Mai 2012: <br />

Umweltbuch des Monats Mai 2012:
"Energien der Zukunft"

Die „Energiewende“ steht an. Angesichts der Verknappung fossiler Energieträger, deren Belastungen für Umwelt und Klima sowie der steigenden Preise am Energiemarkt wird sich die Rolle der erneuerbaren Energien in Zukunft deutlich verändern – sie werden rasch an Bedeutung gewinnen.

Umweltbuch des Monats April 2012: <br />

Umweltbuch des Monats April 2012:
"Vom Frosch"

In seinem glänzend recherchiertem Buch schildert der emeritierte New Yorker Literaturprofessor Bernd Hüppauf die wechselvolle Geschichte eines Tieres, das wie wenige auf das Engste mit dem Schicksal des Menschen verbunden ist: der Frosch.

Umweltbuch des Monats März 2012: <br />

Umweltbuch des Monats März 2012:
"Weltnaturschutz"

„Der Völkerbund war der Ort, an dem die ökologische Begrenztheit der Menschheit, aber auch die Gelegenheit, ein alternatives Paradigma für die gemeinsame Naturnutzung zu entwerfen, (erstmals) in ein globales Licht gerückt wurden“. Mit diesem Satz endet ein Buch, das mit einem Blick zurück Perspektiven für die zukünftige internationale Umweltpolitik eröffnen will.

Umweltbuch des Monats Februar 2012: <br />

Umweltbuch des Monats Februar 2012:
"Am Ende der Gewissheiten"

Der Historiker Frank Uekötter erzählt in seinem Buch "Am Ende der Gewissheiten. Die ökologische Frage im 21. Jahrhundert." die Geschichte der deutschen Umweltbewegung. Und er tut das auf eine durchaus provokante Art. Rasiermesserscharf sein Blick auf die „Heiligen Kühe“ der Umweltbewegung, auf Dogmatismus, liebgewonnene Feindbilder, ritualisiertes Protestgehabe, Symbolpolitik und Verbandsegoismen. 

Umweltbuch des Monats Januar 2012:<br />

Umweltbuch des Monats Januar 2012:
"Wolken, Wind & Wetter"

Warum sollte man möglichst viel über Wetter und Klima wissen? Um zu verstehen, warum es zu heftigen Sommergewittern und eisigen Schneestürmen kommt, wieso die Erde nicht tiefgefroren ist, ob der Wind sich jemals ausruht, warum die Wolken flauschig sind, wie Pflanzen und Tiere mit dem Klima zurechtkommen, wie eine Zeitreise in der Erdgeschichte aussieht und wieso es in der jüngsten Zeit immer wärmer wird.

Umweltbuch des Monats Dezember 2011:<br />

Umweltbuch des Monats Dezember 2011:
"Umweltkatastrophen"

Naturereignisse bedrohen Menschen; zu Katastrophen werden sie dann, wenn die Menschen sich nicht richtig auf sie einstellen. Aus dieser kategorischen Betrachtung ergibt sich eine wohlbedachte Dreifach-Struktur des Buches: Es gibt Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüche, Wirbelstürme und Überflutungen, die die Menschen bedrohen; erst die Bewältigung ihrer Folgen macht daraus eine Katastrophe – oder auch nicht.

Umweltbuch des Monats November 2011:<br />

Umweltbuch des Monats November 2011:
"Einfach aufladen"

Eines ist inzwischen allseits erkannt: der Klimawandel, die zunehmende Rohstoffknappheit und der drohende Verkehrsinfarkt erfordern grundlegend neue Verkehrskonzepte. Deutschland, die Industrie und die Regierung, setzen dabei ganz wesentlich auf die Einführung der Elektromobilität: Bis zum Jahr 2020 soll eine Million Elektroautos auf unseren Straßen unterwegs sein.