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Deutsche Umweltstiftung
Aktuelle Pressemeldung:

Deutsche Umweltstiftung begrüßt Abschlussbericht der Endlagerkommission

Berlin – 28.06.16: Am späten Montagabend beschloss die von Bundestag und Bundesrat vor zwei Jahren eingesetzte Endlagerkommission mit großer Mehrheit ihren Abschlussbericht. Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung und eines der 16 stimmberechtigten Kommissionsmitglieder, stimmte dem Bericht nach zähem Ringen um letzte strittige Punkte schließlich zu:

„Das von der Kommission erarbeitet neue Suchverfahren setzt auf die richtigen Schwerpunkte: Ohne Vorfestlegungen, auf Basis transparenter und wissenschaftlich fundierter Kriterien sowie mit umfangreichen Elementen der Bürgerbeteiligung ausgestattet kann dieses unter zeitlichen, finanziellen und sicherheitsrelevante Aspekten historisch außergewöhnliche Projekt gelingen. Auch deshalb, weil wir im Bereich der Partizipation weit über alles bisher Übliche hinausgehen.“

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Aktuelle Beiträge:

 

Achim Brunnengräber: Ewigkeitslasten

Für die Mitglieder der sog. Endlager-Kommission – 16 Vertreter des Bundestages und der Bundesländer, 16 Vertreter aus Wissenschaft und Gesellschaft – ging es im Jahr 2016 um viel Arbeit, um die Fertigstellung ihres Abschlussberichts. Eines Berichts, der darlegen soll, unter welchen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kriterien in Deutschland ein Endlager für hoch-radioaktive Abfälle gefunden werden kann. Auf Basis dieses Berichts soll der Bundestag den Suchprozess nach dem Endlager auf den Weg bringen, dessen Standort bis 2031 feststehen und das 2050 betriebsbereit sein soll.

Norman MacLeod: Arten sterben

Über das Aussterben von Arten ist schon viel geschrieben worden. Viele dieser Abhandlungen sehen das Problem, das Aussterben im Allgemeinen wie das einzelner Aussterbeszenarien zu erklären, auch als gelöst an. Dieser Ansicht ist der Verfasser dieses Buches jedoch nicht. Und so will er die Annahmen und Ergebnisse von Forschern jeglicher Couleur möglichst umfassend präsentieren, mit allen Nuancen, Lücken und Mutmaßungen. Dies macht das Lesen des Buches schwierig – und zugleich faszinierend. Der Text ist hervorragend aus dem Englischen übersetzt worden, wurde wunderschön illustriert und vorzüglich lektoriert – und das Buch wird zu einem äußerst günstigen Preis angeboten. Was also erwartet den Leser, die Leserin?

Ross Piper: Unbekannter Planet

Bei der Erforschung der Vielfalt des tierischen Lebens konnten die Wissenschaftler (nach Carl von Linné) anhand der Gene, Morphologien und Lebensweisen die Abstammungslinien festlegen, deren Vertreter sich jeweils einen definierenden Körperbauplan und die Evolutionsgeschichte teilen. In diesem Buch werden die 35 großen Tierstämme in jeweils gleich aufgebauten Kapiteln vorgestellt – nach Form und Aufbau, Lebensweise, Entstehung und Verwandtschaft. Von einigen dieser Stämme sind nur ganz wenige Spezies bekannt: Plattentiere 8, Hufeisenwürmer 10, Korsetttierchen ca. 30; von anderen Stämmen dagegen große Mengen: Ringelwürmer ca. 18 950, Weichtiere ca. 117 350, Gliederfüßer ca. 1,2 Millionen. Viele Tiere sind so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht sehen, sondern nur unter dem Mikroskop entdecken kann. Bärtierchen zum Beispiel sind wunderschön aber nur 0,08 mm groß, während andere Tiere weniger schön aber sehr groß sind: Fadenwürmer zum Beispiel bis zu 9 m.

MOVUM - Briefe zur Transformation

MOVUM ist der Titel eines neuen Mediums, das den kritischen - und visionären Diskurs über die Zukunft unserer Gesellschaft fördern will. Es wird gemeinsam herausgegeben von Damian Ludewig (Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft), Michael Müller (NaturFreunde), Christel Schroeder, (EuroNatur), Jörg Sommer (Deutsche Umweltstiftung), Hubert Weiger (BUND) und Martin Held (Die Transformateure).

MOVUM stellt mutige Konzepte vor, die den Herausforderungen – Armut und Ungleichheit, Klimaänderungen, Verknappung von Energie, Wasser und biologischer Vielfalt – mit einer ganzheitlichen Vision des humanen Fortschritts begegnen. Die Sichtweise der Herausgeber ist nicht das scheinbar Machbare, sondern das Notwendige, das wir machbar machen wollen.

MOVUM wird vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

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